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Alpen rüstet sieben Fueerwehr-Fahrzeuge mit Abbiegeassistenten aus

Alpen investiert in Sicherheit : Feuerwehr rüstet Autos mit Abbiege-Assistenten aus

Um die Sicherheit bei Einsatzfahrten zu erhöhen, wurden sieben große Fahrzeuge für den Blick in den toten Winkel nachgerüstet. Die Investition wurde vom Bund gefördert.

Wenn die Feuerwehr alarmiert wird, zählt oft jede Sekunde. Auf Straßen haben die Männer am Lenkrad der Löschfahrzeuge unter Blaulicht und mit Martinshorn wenig Zeit. Weil‘s schnell gehen muss, kann‘s somit schnell gefährlich werden, noch bevor der Einsatzort überhaupt erreicht ist. Um in solchen Situationen und auch für ganz normale Fahrten im Straßenverkehr für mehr Sicherheit zu sorgen, sind nun alle Großfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Alpen mit sogenannten Abbiege-Assistenten nachgerüstet worden.

Insgesamt sind sieben Fahrzeuge der drei Alpener Einheiten im Cockpit mit dem Abbiege-Assistenten ausgestattet worden. Dabei handelt es sich um kamera- und sensorgestützte Assistenzsysteme, die Personen und Gegenstände im toten Winkel auf der Beifahrerseite ausmachen können. Dabei werde das Kamerabild dauerhaft auf einem Display angezeigt, erläutert ein Feuerwehrsprecher. Bei Gefahr wird der Fahrer zudem optisch und akustisch gewarnt.

Rund 80 Prozent der Investitionskosten wurden aus einem Topf des Bundesamtes für Güterverkehr bezuschusst. Bei Neuanschaffungen werden die Fahrzeuge künftig direkt mit dieser Sicherheitstechnik ausgestattet.

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Michael Hartjes, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, ist froh über die Aufrüstung der Fahrzeuge. „Bei Einsatzfahrten besteht, statistisch betrachtet, ein bis zu achtfach erhöhtes Risiko für einen Unfall mit Schwerverletzten. Unsere Fahrzeuge bieten nun den höchstmöglichen Schutz, um auch in Stresssituationen die Gefahr so gering wie möglich zu halten.“

(bp)