Alpen: Lemken beteiligt sich an Kampagne für ein weltoffenes Deutschland

Unternehmen gegen Fremdenfeindlichkeit : Lemken bezieht Position gegen Fremdenfeindlichkeit

„Made in Germany - Made by Vielfalt“ lautet die Botschaft gegen Fremdenfeindlichkeit: Die Kampagne haben 50 namhafte deutsche Familienunternehmen in Auftrag gegeben. Eines davon ist Lemken in Alpen.

Der weltweit agierende Acker­bauspezialist Lemken setzt ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit: Wenn jetzt in überregionalen Publikationen und an Plakatwänden in Großstädten in großen Lettern zu lesen ist „Made in Germany – Made by Vielfalt“ ist auch das Logo der Firma aus Alpen im Bild. Lemken ist eines von 50 namhaften deutschen Familienunternehmen, die mit der Kampagne Position beziehen für ein weltoffenes Deutschland. Auch Claas, Horsch und Krone vertreten die Landtechnikbranche.

Der Initiator der Aktion, Timm Mittelsten Scheid, Gesellschafter bei Vorwerk, hatte wenig Mühe, auch die Verantwortlichen bei Lemken, Claas, Horsch und Krone von der gemeinsamen Aktion zu überzeugen. Schließlich seien sich die Familienunternehmen ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Die überregionale Kampagne starte Ende März. Die teilnehmenden Unternehmen, darunter auch Henkel und Trigema, wollen auch ihre Social-Media-Kanäle nutzen, um ihrem Anliegen für mehr Toleranz und Weltoffenheit auch in der eigenen Klientel Gehör zu verschaffen.

„Ich musste nicht lange überlegen“, sagte Nicola Lemken im Gespräch mit der Redaktion. „Denn ich halte es für wichtig, in der sich veränderden Welt ein klares Signal für Toleranz zu setzen“, sagte die Gesellschafterin des Unternehmens. „Vielfalt ist schließlich eine unserer Geschäftsgrundlagen“, sagte die Unternehmerin. Lemken sei auf Märkten in mehr als 50 Ländern der Erde vertreten. Das allein sei Grundlage, für ein freundliches, weltoffenes Miteinander einzutreten, „das wir in unserem Unternehmen leben“, so Nicola Lemken.

Es ist nicht ihr erstes Auftreten gegen Fremdenfeindlichkeit. Im vorigen Jahr hatte Lemken für das „Home“-Projekt von Sängerin Judy Bailey, an dem örtliche Musiker und Flüchtlinge – mehr als 250 Menschen aus 14 Nationen – beteiligt waren, sein AgroForum als Konzerthalle zur Verfügung gestellt. Dabei hat Nicola Lemken auf der Bühne gesagt, dass ihr Unternehmen „Menschen nach Talent, nicht nach Hautfarbe“ einstelle.