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Alpen: Kalender-Verkauf kommt Kinderschutzbund zugute

Spendenaktion in Alpen : Kalender-Verkauf kommt Kinderschutzbund zugute

Hans-Josef Angenendt hat Grund zur Freude. Trotz erschwerter Bedingungen, seinen Menzelen-Kalender in der Corona-Pandemie zu verkaufen, konnte er 181 Exemplare mit Fotomotiven loswerden.

Hans-Josef Angenendt hat Grund zur Freude. Trotz erschwerter Bedingungen, seinen Menzelen-Kalender in der Corona-Pandemie zu verkaufen, konnte er 181 seiner Wandkalender mit Fotomotiven rund um Menzelen loswerden. „Das sind zwar 21 weniger als im Vorjahr“, sagt der 70-Jährige: „Aber viele Abnehmer haben für den guten Zweck mehr gegeben als die von mir erbetenen 12,80 Euro.“

So kamen nach Abzug der Herstellungskosten stolze 1276,50 Euro zusammen, die Angenendt wie in den Vorjahren dem Alpener Kinderschutzbund spendet. Die Sparkasse hat noch einmal 250 Euro dazu getan. „Eine tolle Aktion zugunsten von Kindern, die auf Unterstützung angewiesen sind“, so Kundenberater Volker Oppers. Karin van Bonn, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, freut sich über die Spende: „Corona belastet uns alle. Aber ganz besonders leiden Kinder aus prekären Familienverhältnissen unter der Situation.“ Zur Spendenübergabe am Brunnen vor der Sparkasse an der Burgstraße hatte Hans-Josef Angenendt den Inhaber des Edeka-Marktes, Thomas Luft, eingeladen. Der Grund, so Angenendt: „Der Edeka-Markt war das einzige Geschäft, in dem ich den Kalender für 2021 öffentlich auslegen konnte.“

Gekommen war auch Tatjana Keymer, die seit vielen Jahren den Kalender nach Neuseeland schickt: „2011 hat meine Tochter dort ein Schuljahr verbracht. Seither bekommt die Gastmutter jedes Jahr ein Weihnachtspäckchen mit den neuesten Ansichten von Menzlen.“ Weil die Post länger als vier Wochen unterwegs ist, sorgt Angenendt dafür, dass Tatjana Keymer immer eines der ersten Exemplare bekommt.