Alpen: Jetzt sollen auch die Höfe im Außenbereich ans schnelle Netz

Digitalisierung auf dem Land : Bald geht’s los: Schnelles Internet bis an jeden Hof

Mit fünf Millionen Euro fördert der Bund den Anschluss des ländlichen Außenbereich ans schnelle Internet. Zehn Prozent muss die Gemeinde schultern.

Neben den den großen Investitionspaketen Stadtumbau und energetische Sanierung des Schulzentrums steht der Aufbruch in die digitale Zukunft auf dem Ausgabeprogramm im Rathaus. Auch das Projekt hängt am Fördertropf und nimmt die kleine Gemeinde zugleich in die finanzielle Pflicht. Fünf Millionen Euro stellt der Bund zur Verfügung, damit auch verstreut liegenden Häuser im ländlichen Außenbereich an die Datenautobahn andocken. Zehn Prozent, also eine halbe Million, muss die Kommune selbst schultern, damit jeder Hof ans schnelle Netz geht. Das Vorhaben wird auf zwei Haushaltsjahre verteilt. Das Breitband-Projekt muss im Rathaus personell betreut werden. Mitte des Jahres soll dafür eine neue Stelle geschaffen werden. Voraussetzung für den Anschluss ist ein nachweislich lahmes Übertragungstempo im Netz. Die digitale Versorgung muss unter 30 Mbits liegen. Die Crux: Sollte das Programm abgearbeitet sein, ist das bäuerliche Vorland deutlich schneller im Netz unterwegs als große Teile im Alpener Ortskern, die sich seinerzeit in nicht ausreichender Zahl um einen Anschluss an das Netz der deutschen Glasfaser bemüht hat und nun von der rasanten digitalen Zukunft abgehängt werden.

(bp)
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