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Alpen hat eine halbe Million Euro in die Ausrüstung der Feuerwehr investiert

Alpen ist gut gerüstet : Segen für drei neue Feuerwehrautos

Wegen der Pandemie konnte die Feier am Gerätehaus in Alpen erst jetzt stattfinden. Bürgermeister Thomas Ahls ist froh darüber: „Die Krisen zermürben die Menschen.“

Drei neue Einsatzfahrzeuge gehören nun offiziell zur Flotte der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. „Alle Mann an Bord“, meldete am Sonntagmorgen Wehrleiter Michael Hartjes bei der feierlichen Einsegnung der roten Autos. Vertreter aus Rat und Verwaltung, des DRK sowie aus den eigenen Reihen, inklusive der Ehrenabteilung, und die Gäste erlebten den kleinen Festakt am Gerätehaus.

Die Amtshandlung musste wegen Corona mehrfach verschoben werden. „Jetzt sind es gleich drei Fahrzeuge. Ein Meilenstein“, freute sich der Gemeindebrandmeister. Bereits seit Ende 2019 steht am Standort Menzelen ein neues Mannschaftstransportfahrzeug, ausgestattet für überörtliche Hilfeleistung.

Neu ist das Notstromaggregatfür den Standort Alpen. Da Einbau und Wartung viel zu teuer seien, wurde ein ein mobiles, leistungsfähiges Aggregat angeschafft. „Wir haben zusätzlich einen leistungsstarken Lichtmast einbauen lassen“, so Hartjes. Das dritte Fahrzeug ist ein so genannter Kommandowagen für den Einsatzleiter. Der Anschaffungspreis für alle Fahrzeuge mit entsprechender Ausstattung liegt bei rund 200.000 Euro.

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Pfarrer Hartmut Becks und sein katholischer Amtskollege Georg Zglinnicki walteten ihre Amtes. Bürgermeister Thomas Ahls freute sich, „endlich wieder“ eine Einsegnung zu erleben. „Aktuell bewegen wir uns von Krise zu Krise. Ich bin froh, endlich wieder bei einer Übergabe in diesem großen Kreis zu stehen“, sagte Ahls. Die Krise verschleiße die Menschen. „Wir entfernen uns von unserem gewohnten Rhythmus. Die Unzufriedenheit steigt. Man merkt es überall. Wir erleben Dinge in Alpen, die wir so nicht kennen.“ Pfarrer Becks bekräftigte: „Es ist wichtig, dass wir einander wahrnehmen.“

Der Zusammenhalt bei den Feuerwehren stimme, fügte Hartjes hinzu: „Gerade ist die Grundausbildung erfolgreich zu Ende gegangen.“ 20 junge Kräfte aus Sonsbeck, Xanten und Alpen haben ihre Prüfung bestanden. Sie erhielten die NRW-Einsatzmedaille und eine Urkunde, unterschrieben von Innenminister Reul. Sandra Stürzebecher, Finn Engenhorst, Dominik Seeger, Otto Conrad, Robin Heiming,Mark Hackstein, Christoph Giesen, Markus Groterhorst, Lars Frenk, Christian Görtz, Frederik Neumann und Tamara Zimmermann wurden für ihren Einsatz im Ahrtal geehrt.

(sabi)