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Alpen: FDP schlägt ein digitales Trauzimmer vor - nicht nur für Corona

Kommunalpolitik in Alpen : FDP will für Alpen ein digitales Trauzimmer

Damit wieder mehr Menschen als zuletzt bei Trauungen im Standesamt dabei sein können, schlägt die FDP die Möglichkeit einer kontaktlosen Eheschließung vor.

Aufgrund der Covid-Pandemie sind fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens bis auf mittlere Sicht von erheblichen Einschränkungen betroffen – Homeoffice und Homeschooling haben Konjunktur. Da macht auch das Ja-Wort auf dem Standesamt keine Ausnahme. Um die Zahl der Zeugen einer Eheschließung gefahrlos zu erhöhen, schlägt die FDP im Alpener Rat nun vor, ein „digitales Trauzimmer“ einzurichten. Hier müsse nicht mehr wie bisher die Zahl der Gäste im Trauzimmer, das im Rathaus inzwischen in den großen Ratssaal verlegt worden ist, auf ein Minimum reduziert werden, um die Gefahr einer Ansteckung zu minimieren. Eine Alternative dazu wäre ein digitales Trauzimmer meint FDP-Fraktionschef Thomas Hommen. „So könnten weitere Gäste dem Ereignis beiwohnen, ohne die Gefahr einer Ansteckung zu vergrößern“, begründet Hommen. Auch über das Ende der Pandemie hinaus wäre ein digitales Trauzimmer weiter nutzbar, da es die Möglichkeit eröffne, dass erkrankte oder ältere Gäste sowie Freunde des Paares von jedem Ort der Welt an der Trauzeremonie teilnehmen könnten. Die Kosten könnten gegen eine entsprechende Gebühr an die Brautpaare weitergegeben werden. Die Liberalen bitten die Verwaltung um Auskunft darüber, ob und wie ihr Vorschlag kurzfristig realisierbar ist, ob und welche Kosten durch Anschaffungen entstehen und wie hoch eine Gebühr ausfallen müsste, damit der Haushalt nicht belastet wird.