Alpen: Die Menzelener Schützenbrüder werden im Karneval ziemlich närrisch

Karneval in Alpen : Es ist angerichtet

Beim „Froscherwachen“ zauberte die Bruderschaft St. Michael/St. Walburgis im Adlersaal ein leckeres Menü.

Mit Schneebesen, Pfannen und Töpfen posierten die Mitglieder des Elferrates der Schützenbruderschaft St.Michael/St. Walburgis in der Küche von Inhaber Uli Evers, der die „Pedde“ im „Adlersaal“ bereits erwartet hatte. Punkt 11.11 Uhr betraten Sitzungspräsident Manfred Ingenfeld und Elferrats-Chef Holger Hölsken mit den Männern die Küchje – getreu dem Motto: „Alles Gute geht durch den Magen“. Dort kreierten sie in vierzig Minuten eine „froschgrüne“, sehr bekömmliche Erbsensuppe als erstes närrische Menü der Session.

„Diese Tradition pflegen wir seit zehn Jahren. Dazu versammeln wir uns zum Auftakt – immer an einem anderen Ort und unter einem anderen Motto“, erläuterte Manfred Ingenfeld. Im vorigen Jahr waren die Frösche unter dem Motto „Angeschwitzt“ in der Sauna, davor auch schon mal in einer Mühle zum „Mahlen“.

Und so ganz nebenbei „kreieren“ die Männer des Elferrats schon mal das „Karnevalsmenü“ mit den Zutaten Humor, Hopfen und Malz, Musik und Tanz – alles für den bevorstehenden Büttenabend im „Adlersaal“ am Samstag, 16. Februar. Dann steigt das Winterfest als karnevalistischer Höhepunkt. „Wir erwarten viel gute Laune“, sagt Manfred Ingenfeld und hofft auf ein ausverkauftes Haus und eine stimmungsvolle Feier.

Dazu beitragen soll auch die Karnevalsgemeinschaft (KVG) „Hand in Hand“ mit ihrem Prinzen Mario I. und zwei Tanzgruppen, die mit Garde- und Showtänze auf die Bühnenbretter bringen. „Eine Büttensitzung ohne Prinz geht nicht“, hob Ingenfeld die gute Kooperation der Vereine hervor. An dem Abend werden viele „Menzelener Urgesteine“ (Hölsken) auf der Bühne stehen, die das Leben und die Geschehnisse vor Ort auf Korn nehmen. „Das wollen die Menschen hören“, sagt Holger Hölsken. Deshalb brauche man niemanden von außen für die Bütt einkaufen und könne so den Eintrittspreis bei neun Euro pro Person halten.

Weitere Höhepunkte des Büttenabends werden die Männer-Hausband „Ma’ so, Ma’ so“, ein singendes „Damen-Ensemble“ und einige Gesichter sein, „die jeder vor Ort kennt, aber nicht im Karneval vermutet“, sagt Manfred Ingenfeld geheimnisvoll. Und an dem Abend wird zum vierten Mal der Förderpreis für Menzelener Nachwuchskünstler vergeben. Zwei ambitionierte Gruppen stehen zur Auswahl. Der Elferrat wird zum Finale den Preisträger bekanntgeben und den Wanderpokal übergeben, der vom Kegel-Club „Rollende Macht“ – „Die Roma“ – gestiftet wird.

Mehr von RP ONLINE