1. NRW
  2. Städte
  3. Rheinberg

Alpen: Die Lieferung der Tablets für die Schulen läuft sehr schleppend

Digialisierung : Die ersten Tablets für Alpens Schulen sind eingetroffen

Bereits im August hat Alpen für seine Schulen 232 iPads bestellt. Doch die Lieferung läuft schleppend. Bislang sind gerade einmal 54 Geräte eingetroffen. Zunächst sollen die Lehrer versorgt werden.

Digital muss nicht unbedingt schnell gehen. Diese schmerzliche Erfahrung machen gerade die IT-Experten im Rathaus und vor allem die Schulen. Im August hat die Verwaltung über das Kommunale Rechenzentrum (KRZN) 232 iPads bestellt – 67 für Lehrer und 165 als Festbestand für die Schulen. Angekommen sind jetzt allerdings gerade mal 54 Geräte, 13 stünden in Aussicht und würden in Kürze erwartet, sagte IT-Mann Marco Schinköthe. Die gelieferten iPads, so hält’s die Verwaltung für sinnvoll, gehen an die Lehrer. Bei der Restlieferung heiße es: abwarten und sich in Geduld üben. Er hoffe, so Schinköthe, dass die ausstehenden Tablets bis Weihnachten auf dem Gabentisch liegen oder spätestens bis zum Jahreswechsel eintreffen.

Auch bei der Sammelbestellung von privaten iPads für Schüler der Klassen zwei (Grundschulen) und fünf (Sekundarschule), die die Gemeinde jeweils mit bis zu 100 Euro subventioniert, laufe alles nur schleppend. Er rechne mit einer Lieferfrist von sechs Wochen, so der IT-Mann. Das Angebot aus dem Rathaus in Anlehnung an das „Taschenrechner-Modell“ sei sehr gut angenommen worden.

Inzwischen sei man auch darauf vorbereitet, dass Fremdgeräte relativ problemlos ans schulische Programm andocken könnten. Nur bei fremden Betriebssystemen könnte es zu Unverträglichkeiten kommen. „Dann müssen wir Einzellösungen finden“, so Schinköthe. Dabei könne man auf die Bestände in den Schulen zurückgreifen.

Von der Netz-Infrastruktur her sei man gut aufgestellt, hieß es. Alle Schulen seien ans Glasfasernetz angeschlossen und könnten auf eine Geschwindigkeit von 200 bis 600 MBits nutzen. Ein Gigabit sei sogar möglich. Fast alle Klassenräume seien mit Wlan „ausgeleuchtet“. Bis auf Turnhallen und Foyers. Nur in der Sekundarschule, die bekanntlich Großbaustelle wird, könnten einzelne Unterrichtsräume zwischenzeitlich digital im Schatten liegen. „Hier suchen wir Lösungen und sind mit der Schule im Gespräch“, heißt es von den ITlern. Zu Jahresbeginn stehe in den Schulen die Ausrüstung mit intelligenten Tafeln (Smartboards) und Beamern an.