Alpen: Der Männergesangverein Martonair lädt ein zum Mitsingkonzert

Chorgesang in Alpen : Martonair will Publikum zum Singen bringen

Der Männergesangverein Martonair wagt ein Experiment: Er will es mit modernen Melodien schaffen, dass das Publikum singend Feuer fängt.

Martonair ist ein schöner Name für einen Männergesangverein. Der hat in den zurückliegenden Jahren großartige Erfolge gefeiert mit seinen Historicals – vertonte Geschichten über historische Persönlichkeiten, an die man sich in Alpen nicht zuletzt wegen der stimmlichen Erinnerungsarbeit der Martonairer gern erinnert. Räuberhauptmann Brinkhoff und Kurfüstin Amalia lieferten den Stoff, aus dem Chorleiter Hans-Heinrich „Struppi“ Struberg und seine Mannen gefeierte Aufführungen gemacht haben. Weil solche kreativen Kraftakte aber nicht pausenlos gestemmt werden können, will die erfahrene Sängergemeinschaft eine Premiere der anderen Art wagen: Martonair bittet für Sonnag, 8. September, um 16 Uhr zum Mitsingkonzert ins Pädagogische Zentrum der Sekundarschule.

Dabei will der Chor die Lunte legen, damit das Publikum Feuer fängt und kräftig einstimmt. Das Repertoire ist populär: Die Palette reicht vom Dschungelbuch über den griechischen Wein von Udo Jürgens bis zum unwiderstehlichen „Willenlos“ von Marius Müller-Westernhagen. „Und Mamor, Stein nund Eisen bricht, das kennt doch jeder“, so „Struppi“ Struberg. Zur Sicherheit liegen Textbücher aus.

Höhepunkt wird das, was Musiker lateinisch „Quod libet“ nennen: ein Potpourri im Gleichklang: „Heißa Kathreinerle“, „O, du lieber Augustin“ „Lass doch der Jugend ihren Lauf“ und „I fahr’ mit der Post“. Nur keine bange, so Chorsprecher Tono Baranowski: „Das klappt und wird herrlich klingen und ein toller Spaß.“ Fürs Finale haben sich die Martonairer noch einen besonderen Gag einfallen lassen. Was das sein wird, bleibt noch unterm Deckel. Fest steht nur: Der Eintritt zum Vergnügen ist frei.

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