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Alpen: Der geteilte Ort geht nun vereint ans schnelle Datennetz

Glasfaser-Ausbau : Alpen-City ist bis Weihnachten komplett am Glasfasernetz

Aufgrund der unterschiedlichen Nachfrage, war Alpen vier Jahre lang digital ein Ort der zwei Geschwindigkeiten. Während der Süden seit 2017 mit Lichtgeschwindigkeit im Netz surft, holt der Norden jetzt auf.

Die Sonne strahlt endlich auch über Alpen-Nord, und auf den Point of Presence, kurz Pop, wie Fachleute die neue Verteilstation fürs Glasfasernetz kurz und lässig nennen, „kommt Licht“. Der kleine Pop steht unscheinbar in der Ecke des weitläufiges Spielplatzgeländes am Marienstift und schickt von hier aus Lichtsignale ins schnelle Netz, das die Deutsche Glasfaser von heute an nun auch im nördlichen Teil des Ortes ausbreitet. Bis Weihnachten, so ist der Plan, sollen alle 984 Haushalte, die einen Antrag gestellt haben, an die Datenautobahn angeschlossen und die digitale Teilung des Ortes Alpen Geschichte sein.

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte am Dienstag Bürgermeister Thomas Ahls beim Baustart mit Blick auf die lange große Zurückhaltung der Häuslebauer nördlich von Burgstraße und Lindenallee. Für den Alpener Süden hat die Nachfrage schon vor vier Jahren gereicht. Im unversorgten Teil hat die Deutsche Glasfaser dann auf Drängen der Verwaltung im vorigen Herbst noch mal nachgefasst und trotz weiter recht bescheidener Resonanz Alpen den Lückenschluss auf den Gabentisch gelegt. „Ich danke dem Unternehmen und auch der Bürgerinitiative, die sich mächtig ins Zeug gelegt hat“, sagte Ahls.

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Wie Projektleiter Christian Schüller vom in Drüpt ansässigen Netzausbauer W&F sagte, gehe man zunächst über die Bruck- in Richtung Burgstraße und arbeitete sich dann weiter Richtung Lindenallee. Sobald das Netz in der Straße liege, gingen auch Anlieger, die einen Anschluss geordert haben, ans schnelle Netz. Ahls hofft, dass sich in der Bauphase weitere Anwohner für einen Anschluss entscheiden. Solange der Bagger in Sicht sei, bestehe noch die Chance, den Hausanschluss gratis zu bekommen. Der koste später um die 750 Euro, hieß es.