Industriestandort Alpen Lemken trennt sich von der Spritztechnik

Alpen · Der Spezialist für Pflanzenbau reagiert auf den Rückzug der Chemie auf Äckern. Die Produktion der Sätechnik wandert von Alpen ins Emsland. Rechnerisch kostet die Neuausrichtung 75 Jobs. Betriebsrat setzt auf sozialverträgliche Lösung.

 Betriebsratsvorsitzender Peter Bachmann (v.r.) geht davon aus, dass er in den Verhandlungen mit Geschäftsführer Anthony van der Ley und Gesellschafterin Nicola Lemken zu einvernehmlichen Lösungen kommt.

Betriebsratsvorsitzender Peter Bachmann (v.r.) geht davon aus, dass er in den Verhandlungen mit Geschäftsführer Anthony van der Ley und Gesellschafterin Nicola Lemken zu einvernehmlichen Lösungen kommt.

Foto: Fischer, Armin (arfi )/Fischer, Armin ( arfi )

Lemken beendet zum Jahresende die Produktion von Feldspritzen im niedersächsischen Werk Haren. Die Entscheidung hat die Geschäftsführung der Belegschaft unmittelbar vor Pfingsten mitgeteilt. Die hat auch Auswirkungen auf den Hauptstandort in Alpen. Die Produktion von Sämaschinen wandert dann vom Niederrhein ins Emsland. Bei der Neuausrichtung gehen rund 75 Arbeitsplätze verloren. Der Vorsitzende des Betriebsrates, Peter Bachmann, geht aber fest davon aus, dass in den nun anstehenden Verhandlungen um zugesagte „sozialverträgliche Lösungen“ betriebsbedingte Kündigungen verhindert werden können.