Alpen. Bürgermeister Thomas Ahls sieht große Herausforderungen

Ausblick auf 2019 : Ahls sieht große Herausforderungen

Alpen stellt im nächsten Jahr wichtige weichen und investiert in die Zukunft. Doch das wird ein finanzieller Kraftakt. Das weiß auch der Bürgermeister.

Der extreme Sommer spielt beim Rückblick von Bürgermeister Thomas Ahls auf das zu Ende gehende Jahr eine wesentliche Rolle. Die lang anhaltende Trockenheit habe besonders den Landwirten große Probleme bereitet und auch die Feuerwehr stark gefordert, schreibt der CDU-Politiker in einem Jahresrückblick. So blickt Ahls mit Freude auf das neue Jahr. Denn es dauert nicht mehr lange, bis der Neubau des Gerätehauses an der von-Dornick-Straße fertig ist und der Truppe übergeben werden kann.

Mit dem neuen Haus werde die Freiwillige Feuerwehr noch reizvoller für junge Leute, sich dort zu engagieren. „Schon jetzt kommen 70 Prozent unserer aktivem Wehrleute aus der Jugendfeuerwehr“, so Ahls. „Wenn das in den kommenden Jahrzehnten so bleibt, müssen wir uns in Alpen um den Brandschutz keine Gedanken machen.“ Die Wehr habe es verdient, „dass wir für sie eine moderne und zukunftssichere Heimat geschaffen haben“.

Weitere anstehende Investitionen stimmen den Bürgermeister dagegen sorgenvoll. Der Stadtumbau, die energetische Sanierung des Schulzentrums und die Entwicklung des Willy-Brandt-Platzes bringe die Verwaltung an ihre Leistungsgrenze und strapazierten zudem das zuletzt bereits gebeutelte Gemeindesäckel ganz erheblich, schreibt Ahls. „Wir werden Prioritäten setzen müssen, um uns nicht zu verzetteln.“

Einen weiteren Kraftakt erfordere die Stärkung des örtlichen Einzelhandels, so der Bürgermeister weiter. Er appelliert an die Alpener, nach Möglichkeit im Ort einzukaufen, „damit unser Einzelhandel bestehen kann“. Die Adventszeit sei eine gute Gelegenheit, um damit anzufangen, indem die Weihnachtseinkäufe in Alpen erledigt würden.