Reaktion auf OVG-Urteil Alpens Bürgermeister Ahls erwartet Stopp für die Kiespläne

Alpen/Rheinberg · Das Oberverwaltungsgericht hält die vom Land beschlossene Verlängerung der Versorgungszeiträume für den Rohstoff auf 25 Jahre für unrechtmäßig. Die Bürgermeister von Alpen und Rheinberg haben ein so eindeutiges Urteil nicht erwartet.

 Das Oberverwaltungsricht in Münster hält eine einseitige Ausrichtung auf die Versorgunssicherheit beim Kies für unrechtmäßig.

Das Oberverwaltungsricht in Münster hält eine einseitige Ausrichtung auf die Versorgunssicherheit beim Kies für unrechtmäßig.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Als Alpens Bürgermeister Thomas Ahls sich ins Auto setzte, um sich von Münster aus wieder auf den Rückweg an den Niederrhein zu machen, hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) sein Urteil zum Kiesabbau im Lande noch gar nicht gefällt. Wichtige Termine ließen es nicht zu, bis zum Richterspruch zu warten. Aber Thomas Ahls setzte sich „mit einem guten Gefühl“ ans Steuer. Dennoch war er da im Gespräch mit der Redaktion noch recht verhalten. „Für uns ist es schon ein Erfolg, dass das Gericht in der Anhörung angedeutet hat, dass es die Klage zulassen wird“, sagte er aus dem Auto. Als er Zuhause angekommen war, hörte sich das deutlich anders, frohlockender an: „Das ist echt der Hammer.“