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Alpen: Bewegter Start auf dem Schulhof in die Sommerferien

Angebote für Kinder in Alpen : Ferienspiele in Alpen sind eröffnet

Die beliebte Aktion der Frauen Union auf dem Hof der Grundschule Zum Wald hatte nach der langen Pandemie-Pause leichte Anlaufschwierigkeiten.

Endlich Ferien und endlich wieder Ferienspiele in Alpen. Die Auftaktveranstaltung fand traditionsgemäß auf dem Schulhof der Grundschule Zum Wald statt. Dort starteten die Ferienkinder umgehend in die lange Sommerpause und probierten die verschiedenen Angebote aus. Würfel- und Kartenspiele standen zur Verfügung. Frisbee-Scheiben flogen durch die Luft. Carlo Ridder vom Waldkindergarten war eigens mit einer Hüpfburg angereist. Dort tobten sich die Kinder erst mal aus.

42 Kinder nahmen an dem Spielvergnügen teil. Der Schulhof verwandelte sich in eine Spieloase. Dafür hatte wieder die Frauen Union gesorgt. Für den kleinen Hunger zwischendurch boten die CDU-Frauen einen Imbiss und Getränke. „Das Wetter spielt mit, obwohl die Vorhersagen ganz anders aussahen. Notfalls könnten wir auch für das freie Spiel in die Turnhalle ausweichen“, erklärte Angelika Sura, Chefin der Frauen Union vor Ort.

Um den Kindern den Ferienstart zu erleichtern, hatten die Handballer auf ihren Hallentermin verzichtet und sich an anderer Stelle getroffen. „Wir haben Altbekanntes für die Kinder. Die Stimmung ist gut“, so Angelika Sura. „Die Kinder wollen sich nach dem letzten Schultag bewegen, laufen und spielen. Sie sind einfach noch unter Dampf.“

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Dass die Ferienspiele wieder stattfinden, freut sie. „Aber wir merken, dass die Kinder anders sortiert sind. Manches Kind, das zum erst en Mal die Ferienspiele erlebt, ist noch zurückhaltend. Dann haben wir an der Grundschule bis in den Nachmittag die Betreuung durch die Ogata. Danach verabschiedet sich ein Teil dieser Kinder nach Hause.“

Daher müssen nach zweijähriger Zwangspause die Ferienspiele wieder Anlauf nehmen, um wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken bei Eltern wie bei Kindern, die pandemiebedingt lange ausgebremst waren. „Viele Dinge waren einfach nicht möglich. Jetzt geht es wieder los“, so Angelika Sura. Anders als bei der letzten Ausgabe hatte sich die Evangelische Kirchengemeinde am Auftakt nicht beteiligt, sondern bietet ein eigenes Sommerferienprogramm mit vielen Aktionen im evangelischen Jugendheim an.

Am späteren Nachmittag tauchte Clown Micky auf. Roter Hosenanzug mit schwarzen Punkten und großer Hut. Clown Micky war nicht zu übersehen. „Wer will eine coole Party und hüpfen bis zum Klingeln?“, fragte Colette Kuchenbecker, die quirlige Entertainerin. Sie sorgte für jede Menge Spaß und den richtigen Schwung mit ihren Liedern und mitgebrachten Partyspielen. Der Bau von Wasserbomben begeisterte zum Schluss.

Vereine und Verbände sorgen mit insgesamt 16 Angeboten und teilweise mehrtägigem Programm für jede Menge Ferienspaß. Programmhefte mit Kontaktadressen liegen aus.

(sabi)