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Alpen: Abriss vom Gasthof Zur Hoffnung ist abgeschlossen

Stadtentwicklung in Alpen : Zur Hoffnung ist nur noch Erinnerung

Seit mehr als vier Jahren war der Gasthof Zur Hoffnung, über Jahrzehnte Herzstück des dörflichen Lebens in Alpen, geschlossen. Nun ist er abgerissen. Die Redaktion hat die letzten Wochen der markanten Immobilie im Bild festgehalten.

Der mächtige Arm des Abriss-Baggers hat ganze Arbeit geleistet. Der Gasthof Zur Hoffnung, in dem über Jahrzehnte das dörfliche Leben pulsierte, ist Vergangenheit, pulverisiert zu einem großen Haufen Schutt. Ebenso die angrenzende Buchhandlung  und das Wohn- und Geschäftshaus, in dem Juwelier Wäckers seine Kunden  mit Schmuck und Uhren verzückt hat.

Nach der Operation am offenen Herzen  ist eine gewaltige Wunde zurückgeblieben. Ein ungewohntes Bild, das vielen Alpenern, die an ihrem alten Ortsbild  hängen, in der Seele wehtut. Auf der freien Fläche an der Ecke Ulrichstraße / Lindenallee Kostenpflichtiger Inhalt soll in gut einem Jahr ein moderner Drogeriemarkt  (Rossmann) entstehen, dazu knapp 50 Wohnungen in zentraler Lage.

Noch während der Abriss-Arbeiten am Gasthaus haben sich Alpener mit ausgeprägten Heimatgefühlen Kostenpflichtiger Inhalt Erinnerungsstücke an die „gute Alte Zeit“ gesichert wie den Tresen,  hinter dem „Tante Maria“ Nepicks  Bier gezapft hat, oder die Kostenpflichtiger Inhalt Leuchtreklame „Zur Hoffnung“, die nun am Haus der Pfadfinder in Nepicks Garten leuchtet. Damit die Erinnerung an den beliebten Gasthof nicht erlischt, hat die RP-Redaktion die letzten Woche und Tage im Bild festgehalten, bis kein Stein mehr auf dem anderen stand. Rossmann hat den Heimatfreunden zugesichert, beim Bau der Filiale dafür zu sorgen, dass in der Fassade Platz bleibt für einen Stein des Gedenkens an das alte Alpen und die Hoffnung, die nun nur noch Erinnerung ist.

(bp)