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Alpen: 77 Kinder bilden vier kleine Klassen

Alpen : 77 Kinder bilden vier kleine Klassen

Schulausschuss zeigte sich hocherfreut über Entwicklung an Sekundarschule.

Im Schulzentrum ist die Welt derzeit in Ordnung. Erst präsentierte Sekundarschulleiter Tilman Latzel gestern dem Schulaussschuss die neuen Technikräume. Dann legte er Politik positive Zahlen vor. Im Sommer kommen 76 Neulinge (RP berichtete), eventuell sogar 77. Damit strebt der Schulleiter "vier kleine Klassen" an, auch um Luft zu haben, ab Jahrgang sechs zahlreiche Rückläufer von den Gymnasien auffangen zu können.

Latzels Lagebericht ließ die CDU-Fraktion geradezu frohlocken. "Juchu", entfuhr es, rhetorisch kalkuliert, Sprecherin Irmgard Höpfner. Es sei eine "große Freude" zu sehen, dass die Überzeugungsarbeit Früchte trage. "Weiter so!", hieß auch die Losung bei der SPD. Grünen-Sprecherin Ursula Arens lobte den "souveränen Auftritt" des Kollegiums, das nicht nur eine neue Schule aufbauen müsse, sondern auch "eine ganz neue Schulform" in den Köpfen verankern müsse. "Das ist gelungen", stellte die Realschul-Rektorin den Sekundarschul-Kollegen ein gutes Zeugnis aus - besonders für den überzeugenden Tag der offenen Tür vor der Anmeldephase.

Die Pädagogin lenkte den Blick auf Chancen, noch besser anzukommen und vor Ort Wurzeln zu schlagen. Die hohe Quote an Gymnasialabbrechern lege doch das Argument nahe, gleich die Schule in Alpen zu wählen. Die führe schließlich am Ende auch bis zum Abitur, nur nicht im Turbotempo.

Tilman Latzel erläuterte, dass der Jahrgang sechs im Sommer auf 99 Schüler anwachse und sich auch hier Vierzügigkeit abzeichne. Damit wäre die Kapazität von vier Klasse schon annähernd erschöpft. Denn die auf überschaubare Lerngruppen ausgerichtete Schule deckelt die Klassengröße bei 25 Kindern.

Die noch junge Sekundarschule, die im Sommer den Jahrgang acht erreicht, besuchen nach den großen Ferien 331 Kinder in dann 14 oder 15 Klassen. Die werden von 21 Lehrern unterrichtet und von zwei Sonder- und Sozialpädagogen betreut.

Mit den Kollegen der auslaufenden Haupt- und Realschule im Schulzentrum sei er in guten Gesprächen, über die Raumaufteilung - auch im Zusammenhang mit dem Umbau des Verwaltungstraktes. Die Gemeinde stellt die Mittel für gute Bildung bereit. Der Schuletat fürs laufende Jahr ging ohne Frage mit Mehrheit durch.

(RP)