Rheinberg: 21 Sturm-Einsätze für die Feuerwehr

Rheinberg: 21 Sturm-Einsätze für die Feuerwehr

Am Ende stoppte "Xynthia" auch die NordWestBahn: Deren blau-gelbe Züge rollten am Sonntag bis zum Abend von Duisburg über Rheinberg nach Xanten, als die Deutsche Bahn den Verkehr landesweit schon eingestellt hatte.

"Wenn die Gehölze entlang der Strecke gut frei geschnitten sind, ist das möglich", erklärte NWB-Sprecherin Katrin Hofmann gestern. Die Abfahrten 19.10 und 20.10 Uhr ab Duisburg, somit auch die Rückfahrten um 20 bzw. 21 Uhr ab Xanten setzte die NWB dann aber wegen des Sturmes ab; nach seinem Abflauen fuhren die Züge wieder.

Polizei und Feuerwehr bescherte "Xynthia" viel Arbeit. Zwischen Sonntagmittag und abends wurden im Kreis Wesel durch den Sturm 87 polizeiliche Einsätze erforderlich (davon linksrheinisch 52 Einsätze. Durch das Unwetter wurden Bäume und Bauzäune umgeweht bzw. Verkehrszeichen beschädigt. Elf Einsätze verbuchte die Feuerwehr Rheinberg; am Rüttersteg z.B. wurde ein Baum, der zu fallen drohte, gefällt; die Straße blieb eine halbe Stunde lang gesperrt. Hinter dem ehemaligen Konvikt in Rheinberg stürzte ein Baum um. Auch in Wallach, am Benderweg in Eversael und an der Raiffeisenstraße in Budberg mussten Bäume von der Straße geholt werden. Am Weidenweg in Borth hatte "Xynthia" einen Baum auf ein Auto geworfen.

  • Fotos : Umgestürzte Bäume und Überflutungen durch Sturm "Herwart"

Die Feuerwehrleute aus Alpen, Menzelen und Veen rückten zu zehn Einsätzen aus. Über mehrere Stunden waren die Gerätehäuser besetzt, um schnellstens helfen zu können.

(RP)