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Zahlen vom 11. Januar: Acht weitere Corona-Tote im Rhein-Kreis

Aktuelle Zahlen : Acht weitere Corona-Tote im Rhein-Kreis

Die Zahl der Corona-Infizierten im Rhein-Kreis Neuss sinkt weiter. Allerdings gab es am Montag acht weitere Todesfälle zu beklagen – darunter drei Kaarster.

Drei Männer aus Kaarst im Alter von 73, 82 und 83 Jahren, ein 61-jähriger Mann und eine 85-jährige Frau aus Neuss, ein 74-jähriger Mann sowie eine 98-jährige Frau aus Rommerskirchen und ein 71-jähriger Mann aus Meerbusch sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf 163 (Vortag: 155). Das teilte der Rhein-Kreis am Montag mit.

Kreisweit ist aktuell bei 964 (991) Personen eine Infektion nachgewiesen. Hiervon befinden sich 192 (189) in einem Krankenhaus. Kreisweit 8088 (8052) Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den derzeit mit dem Virus infizierten Personen wohnen 351 (359) in Neuss, 164 (164) in Grevenbroich, 127 (135) in Dormagen, 104 (108) in Meerbusch, 82 (84) in Kaarst, 60 (64) in Jüchen, 44 (44) in Rommerskirchen und 32 (33) in Korschenbroich.

Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 146,5. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 9215 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Zurzeit sind 1809 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

In den Corona-Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams sind in der vergangenen Woche 1535 Testungen vorgenommen worden, in der Vorwoche waren es 1233. Seit dem 11. März wurden dort insgesamt 42 252 Testungen gemacht, von denen bislang 4612 positiv waren. Die Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen. Die Infektionszahlen sieht Landrat Hans-Jürgen Petrauschke weiter auf einem zu hohen Niveau. „Es ist dringend erforderlich, die Zahl der Neuinfektionen stark abzusenken“, erklärt Petrauschke

(NGZ)