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Rhein-Kreis Neuss: Commerzbank veröffentlicht Zahlen zum ersten Halbjahr 2022

Niederlassung Neuss : Commerzbank - stabile Zahlen in herausfordernden Zeiten

Ein stabiles Geschäftsvolumen und eine steigende Zahl an Nutzern der Banking-App – das sind zwei Eckdaten in der Bilanz zum ersten Halbjahr 2022 der Commerzbank-Niederlassung Neuss. Im Firmenkundengeschäft zeigen sich die Auswirkungen der Lieferengpässe.

Die Commerzbank hat Zahlen zur Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten dieses Jahres vorgelegt. Die Niederlassung Neuss – hierzu gehören im Kreis die Standorte in der Quirinus-Stadt, in Kaarst und Meerbusch – blickt demnach trotz eines extrem herausfordernden Umfelds auf ein gutes erstes Halbjahr zurück. Das teilt die Commerzbank mit. Insgesamt liegt das Geschäftsvolumen im Privat- und Unternehmerkundensegment in der Niederlassung Neuss stabil bei rund 4,36 Milliarden Euro.

 Heribert Bohnen leitet die Commerzbank-Niederlassung Neuss.
Heribert Bohnen leitet die Commerzbank-Niederlassung Neuss. Foto: Commerzbank

Der Trend zum digitalen Bankgeschäft setzt sich dabei weiter deutlich spürbar fort. Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter Privat- und Unternehmerkunden der Commerzbank Niederlassung Neuss, untermauert dies mit Daten. „Die Zahl der Kunden, die aktiv unsere Banking-App nutzen, ist in der Region um weitere 24,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen“, erklärt er. „Für tägliche Bankgeschäfte hat das Smartphone der Filiale den Rang abgelaufen.“ Die Commerzbank baue ihr digitales Angebot daher ständig weiter aus. In der App gebe es jetzt zum Beispiel einen neuen Finanzkompass, der passgenaue Vorschläge zur Finanzoptimierung ermittele.

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Längst geht die digitale Nutzung über klassische Überweisungen & Co. hinaus. „Auch Wertpapiergeschäfte werden zunehmend digital erledigt“, erklärt Bohnen. 70 Prozent aller Käufe und Verkäufe erfolgen in Neuss bereits online oder per Smartphone. „Die persönliche Beratung zur Geldanlage bleibt aber wichtig, insbesondere in turbulenten Zeiten wie diesen“, betont Bohnen. „Auch in Zeiten hoher Inflation bleiben Wertpapiere langfristig ein unverzichtbarer Teil der Vermögensanlage.“ Zum Halbjahr liegt das Depotvolumen der Niederlassung Neuss bei 1,3 Milliarden Euro.

Bei der Baufinanzierung bewegen vor allem die Zinswende und hohe Immobilienpreise die Kunden. Das Bestandsvolumen bei Immobilienfinanzierungen stieg im ersten Halbjahr 2022 in Neuss um 7,7 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro. „Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt mit Blick auf die gestiegenen Energiepreise dabei weiter an Bedeutung“, erklärt Bohnen.

Das Firmenkundengeschäft wurde im ersten Halbjahr insbesondere von den Energiepreisen und den anhaltenden Lieferengpässen geprägt. So würden Kreditlinien stärker in Anspruch genommen, ein weiterer Finanzierungsbedarf resultiere aus dem Aufbau von Lagerkapazitäten.

(NGZ)