In Büderich ist zwei Wochen der "Wilde Westen" los: Wenn Indianer die Welt um sich vergessen

In Büderich ist zwei Wochen der "Wilde Westen" los : Wenn Indianer die Welt um sich vergessen

Büderich. Zwei Wochen lang geht es wieder rund in Meerbusch. Zuvor war bereits der Stadtteil Lank an der Reihe, nun tobt in Büderich der "Wilde Westen". Die Stadtranderholung beschert 100 Kindern einen Spaßurlaub "im Grünen". In der Brüder-Grimm-Schule ist für den Nachwuchs zwischen acht und zwölf Jahren absolutes Freizeitvergnügen angesagt. Für das intensiv gearbeitet wird: So könnte Sabine Knechten, Leiterin der Stadtranderholung, dieses Angebot nicht auf die Beine stellen, stünden ihr nicht viele engagierte Betreuer zur Seite.

Büderich. Zwei Wochen lang geht es wieder rund in Meerbusch. Zuvor war bereits der Stadtteil Lank an der Reihe, nun tobt in Büderich der "Wilde Westen". Die Stadtranderholung beschert 100 Kindern einen Spaßurlaub "im Grünen". In der Brüder-Grimm-Schule ist für den Nachwuchs zwischen acht und zwölf Jahren absolutes Freizeitvergnügen angesagt. Für das intensiv gearbeitet wird: So könnte Sabine Knechten, Leiterin der Stadtranderholung, dieses Angebot nicht auf die Beine stellen, stünden ihr nicht viele engagierte Betreuer zur Seite.

Eine von zwölf Jugendlichen, die das Ferienerlebnis mit organisieren, ist Irene Gebelhoff. Als Älteste von vier Kindern in der Familie weiß sie, wovon sie spricht. Aber ohne Vorbereitung läuft es bei der Stadtranderholung natürlich nicht. Zwei Schulungswochenenden waren vorgesehen, um sich mit dem Kommenden vertraut zu machen: Spielfolgen wurden eintrainiert, Tagesabläufe koordiniert und ermittelt, wie ein angemessenes Verhalten den Kindern gegenüber auszusehen hat.

"Das ist das A und O unserer Arbeit", erklärt die Schülerin, "ganz wichtig war dazu, dass wir einen Erste-Hilfe-Kursus absolviert haben." Was Irene Gebelhoff besonders am Herzen liegt, wenn sie über ihren Aufsichtsposten während der großen Ferien nachdenkt, sind der Spaß mit den Kleinen und das Gruppengefühl. Vor allem hält sie es, was ihre eigene Entwicklung anbelangt, für hilfreich, sich dem Gefühl der Verantwortung bewußt zu werden und organisatorische Aufgaben selbständig in die Hand zu nehmen.

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Da kann die Schülerin einiges an Erfahrung sammeln. Denn zwei Betreuer pro 15-köpfiger Gruppe, das heißt vor allen Dingen eines: Ruhe bewahren und nur nicht die Nerven verlieren. Täglich um 9.30 Uhr fällt der Startschuss für die große Truppe: Ab diesem Zeitpunkt vergessen lauter "Cowboys und Apachen" die Welt um sich herum, sind mit Feuereifer bei den Spielen und machen die "Prärie" unsicher. "Am Ende der Stadtranderholung haben wir dann noch einen Nachmittag für die Eltern", sagt Irene Gebelhoff und fügt hinzu: "Man darf gespannt sein."

(NGZ)
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