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Grünabfall-Verwertung: Strauch- und Baumschnitt

Grünabfall-Verwertung : Strauch- und Baumschnitt

Wohin mit dem Baum- und Strauchschnitt? Diese Frage stellen sich Gartenbesitzer und Gewerbetreibende, die nach einer Aufräumaktion im Garten nicht wissen, wie sie die organischen Abfälle entsorgen können. Denn das Verbrennen von Grünabfällen in freier Natur ist seit einiger Zeit untersagt.

Zum einen kann bei den Städten und Gemeinden die Braune Tonne gegen eine Gebühr bestellt werden, die dann regelmäßig entleert wird. Zum anderen kann jeder in der Kompostierungsanlage des Kreises in Korschenbroich seine Grünabfälle anliefern und verwerten lassen. Aus diesen organischen Abfällen wird je nach Ausgangsmaterial Kompost oder Rindenmulch hergestellt. Kleinere Mengen bis maximal ein Kubikmeter Volumen und 200 Kilogramm Gewicht werden gegen eine Gebühr von zehn Euro an den Privatanlieferstationen angenommen.

Ansonsten beträgt das Entgelt pro Tonne Garten- und Parkabfälle 50 Euro zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, pflanzliche Abfälle durch das Zerkleinern mit Hilfe eines Häckslers umweltgerecht zu verwerten. "Das gewonnene Häckselgut kann zum Abdecken von Beeten benutzt werden. So dient es als Schutz vor Unkraut, als Verdunstungsschutz in Trockenperioden und unterstützt natürlich langfristig bei der Humusbildung", erläutert der Leiter des Kreisumweltamtes Norbert Clever.

Um Ratsuchenden bei der Verwertung von Grünabfällen noch besser helfen zu können, führt der Kreis eine so genannte Verwerterliste. In dieser Liste sind mehr als 50 Unternehmen aus dem Kreisgebiet aufgeführt, die Häcksler verleihen oder Häckslerarbeiten vornehmen. "Die Verwerterliste wird auf Anfrage kostenlos durch das Kreisumweltamt zur Verfügung gestellt", sagte Norbert Clever. Nähere Informationen sind unter der Rufnummer 02181 / 601-6823 erhältlich.

(NGZ)