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Schüleraustausch zwischen den Nachbarländern: Statt nebeneinander miteinander

Schüleraustausch zwischen den Nachbarländern : Statt nebeneinander miteinander

Für die Deutschen und die Niederländer ist es selbstverständlich, mal eben über die Grenze zu fahren, einander einen Urlaubsbesuch oder einen Einkaufsbesuch zu erstatten. Trotzdem hapert es leider an der Kommunikation und dem Kontakt zwischen den jeweiligen Jugendlichen und dadurch an einem "Miteinander". Der Einkauf oder der Urlaub gilt nicht als "Kontakt", da er oberflächlich bleibt und den Jugendlichen nicht die Möglichkeit bietet, sich vertraut zu machen mit der Mentalität, den Schulen, der Kultur, der Politik usw. Um dies erreichen zu können, braucht man einen "Austausch" zwischen den Schülern. Schüleraustausch würde so vieles mehr möglich machen. Die Vertrautheit, die die Schüler mit den jeweiligen Ländern bekommen und die Kenntnisse der Sprache geben ihnen die Chance, sich später für einen Ausbildungsplatz oder ein Studium zu bewerben, und berufliche Möglichkeiten würden sich erweitern. Gerade die Niederlande sind bekannt für ihre innovative, progressive Schulpolitik, was sich auch in den Pisastudien widerspiegelt. Die deutschen Jugendlichen hätten dadurch die Möglichkeit, in ein anderes Schulsystem Einblick zu nehmen und somit schulisch Neues zu entdecken. Zusätzlich wäre es sehr wichtig, dass die Sprache unseres Nachbarlandes zumindest als Wahlpflichtfach angeboten wird. In einem von der EU geförderten Projekt sucht Dr. Mona-Sabine Meis, Professorin für Kunst und Kulturpädagogik an der Hochschule Niederrhein, nach Wegen, um den gegenseitigen Austausch zu intensivieren und Vorurteile zu überwinden. Kooperationspartner sind die Fontys Hochschule Pabo Limburg und die Fachhochschule Düsseldorf. Ihr Vorhaben zielt auf die "Begegnung mit dem anderen" und "den Umgang mit dem Fremden".

Für die Deutschen und die Niederländer ist es selbstverständlich, mal eben über die Grenze zu fahren, einander einen Urlaubsbesuch oder einen Einkaufsbesuch zu erstatten. Trotzdem hapert es leider an der Kommunikation und dem Kontakt zwischen den jeweiligen Jugendlichen und dadurch an einem "Miteinander".

Der Einkauf oder der Urlaub gilt nicht als "Kontakt", da er oberflächlich bleibt und den Jugendlichen nicht die Möglichkeit bietet, sich vertraut zu machen mit der Mentalität, den Schulen, der Kultur, der Politik usw. Um dies erreichen zu können, braucht man einen "Austausch" zwischen den Schülern.

Schüleraustausch würde so vieles mehr möglich machen. Die Vertrautheit, die die Schüler mit den jeweiligen Ländern bekommen und die Kenntnisse der Sprache geben ihnen die Chance, sich später für einen Ausbildungsplatz oder ein Studium zu bewerben, und berufliche Möglichkeiten würden sich erweitern.

Gerade die Niederlande sind bekannt für ihre innovative, progressive Schulpolitik, was sich auch in den Pisastudien widerspiegelt. Die deutschen Jugendlichen hätten dadurch die Möglichkeit, in ein anderes Schulsystem Einblick zu nehmen und somit schulisch Neues zu entdecken.

Zusätzlich wäre es sehr wichtig, dass die Sprache unseres Nachbarlandes zumindest als Wahlpflichtfach angeboten wird.

In einem von der EU geförderten Projekt sucht Dr. Mona-Sabine Meis, Professorin für Kunst und Kulturpädagogik an der Hochschule Niederrhein, nach Wegen, um den gegenseitigen Austausch zu intensivieren und Vorurteile zu überwinden. Kooperationspartner sind die Fontys Hochschule Pabo Limburg und die Fachhochschule Düsseldorf. Ihr Vorhaben zielt auf die "Begegnung mit dem anderen" und "den Umgang mit dem Fremden".

Das Ziel der Forschung von Prof. Dr. Meis ist die Verbesserung von gegenseitigem Verständnis. Ihr derzeitiger Schwerpunkt sind Jugendliche im Alter von etwa 12 bis 15 Jahren. Dabei bestätigt sich die These, dass das Bild der jeweils anderen besonders dann stark durch Stereotype geprägt ist, wenn wenig Informationen und wenig Kontakt über die Grenze hinweg besteht. Sie bedauert sehr, dass der Schüleraustausch mit den Niederlanden bundesweit nur einen geringen Stellenwert einnimmt. Sie legt in ihrem Projekt nicht nur Wert auf die Kommunikation, sondern auch auf die Förderung von Toleranz und Verständnis zwischen den Deutschen und den Niederländern.

Um diesen Schüleraustausch zu realisieren, müssten die Schulen mit einander in Kontakt treten und kooperieren.

Prof. Dr. Mona-Sabine Meis sagt hierzu:
"Auf unsere Zielgruppe bezogen bedauere ich vor allem, dass der Schüleraustausch mit den Niederlanden bundesweit gegenüber Ländern wie Frankreich so einen geringen Stellenwert einnimmt. Studien belegen die positive Langzeitwirkung von kontinuierlichen Jugendaustauschprogrammen."

Kontaktdaten:
Frau Prof. Dr. Meis
Fachbereich Sozialwesen
Richard-Wagner-Straße 101
41065 Mönchengladbach
Mona-Sabine.Meis@hs-niederrhein.de
www.d-nl.net
www.hs-niederrhein.de

Neuss, 25.03.2009
Louis Merkens/Quirinus Gymnasium/Klasse 8b