Lebenshilfe: Überraschender Besuch im Wohnhaus

Lebenshilfe: Überraschender Besuch im Wohnhaus

Mit anderen etwas teilen und ihnen Freude zu bringen, gehört nicht nur an St. Martin und in der närrischen Zeit zur froh machenden Motivation für Jung und Alt - so jetzt auch in Nievenheim, wo der acht Jahre alte Jan das Wohnhaus der Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss besuchte. Er hatte nicht nur seinen Onkel Bernd Klophausen, den Vorsitzenden des Rassegeflügel-Zuchtvereins Nievenheim, dabei, sondern auch eine riesige Tüte voll verschiedenen Leckereien. "Diese hatte ich bei drei Karnevalsumzügen gesammelt und wollte auch was abgeben, weil man ja auch teilen muss, erzählte er stolz.

Mit anderen etwas teilen und ihnen Freude zu bringen, gehört nicht nur an St. Martin und in der närrischen Zeit zur froh machenden Motivation für Jung und Alt - so jetzt auch in Nievenheim, wo der acht Jahre alte Jan das Wohnhaus der Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss besuchte. Er hatte nicht nur seinen Onkel Bernd Klophausen, den Vorsitzenden des Rassegeflügel-Zuchtvereins Nievenheim, dabei, sondern auch eine riesige Tüte voll verschiedenen Leckereien. "Diese hatte ich bei drei Karnevalsumzügen gesammelt und wollte auch was abgeben, weil man ja auch teilen muss, erzählte er stolz.

Jan wurde von Einrichtungsleiter Olaf Ackerschott durch das 1998 eröffnete Haus der Lebenshilfe geführt, und er staunte darüber, was es dort so alles gab. Anschließend füllte er für jede der drei Gruppen im Haus, in denen 30 Erwachsene mit geistiger und teilweise auch körperlicher Behinderung leben, eine Schüssel voller Süßigkeiten und brachte diese mit dem Bewohnern in die jeweiligen Gruppen.

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Sie freuten sich über die Leckereien, die nicht alltäglich sind. "Danke dafür an Jan, der an uns gedacht hat", so ein Bewohner. Dies zeigte man auch mit einer herzlichen Umarmung. Jan sagte: "Es ist doch egal, ob man eine Behinderung hat, Hauptsache man ist auf der Welt."

(NGZ)