Gesamtschule An Der Erft: Schüler besuchen Auschwitz und Birkenau

Gesamtschule An Der Erft: Schüler besuchen Auschwitz und Birkenau

Rund 1,5 Millionen Todesopfer gab es im größten nationalsozialistischen Vernichtungslager, das weltweite Symbol für den Holocaust, Völkermord und Nazi-Terror. Schon in der Projektwoche im Juli beschäftigte sich der 13. Jahrgang der Gesamtschule an der Erft mit diesem Thema. Die Schüler wollten vor allem verstehen: Wie konnte das passieren? Also haben sie sich auf die Reise gemacht. Fünf Tage waren sie in Polen, haben die Gedenkstätte Auschwitz besucht und sich intensiv mit diesem Kapitel der Geschichte auseinander gesetzt.

Manchmal wussten sie nicht, wie sie mit dem Gesehenen und dem Gehörten umgehen sollen, was sie denken, was sie fühlen sollen. Manchmal hat es ihnen Angst gemacht, als sie begriffen, wozu Menschen fähig sind. Auch Birkenau wurde besichtigt. Sie besuchten Museen, Kunstausstellungen mit Kunstwerken von Überlebenden des Holocaust, und hörten Klezmer-Musik. Außerdem trafen sie eine Zeitzeugin, die mit ihrer Mutter einem 13-jährigen Mädchen das Leben rettete, indem sie es 20 Monate in ihrer Krakauer Wohnung versteckt hielt.

Ermöglicht wurde die Reise durch die finanzielle Unterstützung der Stätte der Begegnung in Vlotho und des Fördervereins der Gesamtschule an der Erft. Begleitet wurde sie von den Lehrern Paul Brandmann und Julia Moers-Hisge.

(NGZ)