Wettbewerb: Rheinische Fotomeisterin und Vize kommen aus Rhein-Kreis

Wettbewerb: Rheinische Fotomeisterin und Vize kommen aus Rhein-Kreis

Von Beruf Grafikerin, in der Freizeit Fotografin: Ursula Reinke aus Jüchen hat die Rheinische Fotomeisterschaft 2017 des Deutschen Verbands für Fotografie gewonnen.

Schon während ihres Studiums der Visuellen Kommunikation in Düsseldorf hatte die heute 61-Jährige die Leidenschaft für die Fotografie entdeckt. "Während des Berufslebens ist das dann etwas eingeschlafen", sagt sie. Doch seit einigen Jahren ist sie wieder aktiv. Seither geht sie regelmäßig zum Fotoclub "Lichtjäger". Mit den Clubmitgliedern geht sie oft auf Reisen oder macht Tagesausflüge zu interessanten Fotomotiven.

Foto: Markus Peerenboom

"Als Grafikerin bin ich ein visueller Mensch", sagt sie. Worauf sie beim Fotografieren achtet? "Ich versuche mich auf die Situation einzustellen, die Fotos entstehen dann spontan", sagt sie. So versuche sie ihre Eindrücke festzuhalten. Im Frühjahr geht es für sie mit vier befreundeten Fotografen nach Namibia. Mit einem Mietwagen werden die Freunde eine Rundreise durch das Land machen. Die Kameras sind natürlich dabei.

Foto: Markus Peerenboom
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Eigentlich ist er Krankenpfleger, doch seine Freizeit hat er der Fotografie verschrieben: Markus Peerenboom aus Neuss hat bei der Rheinischen Fotomeisterschaft den zweiten Platz geschafft. "Ich fotografiere, um den Moment festzuhalten, den kriegt man nie wieder", sagt er. Vor allem Naturaufnahmen und besondere Architektur haben es dem 55-Jährigen angetan. Zum Beispiel U-Bahn-Stationen: In Hamburg und München seien viele Stationen von guten Architekten gebaut worden.

Foto: Ursula Reinke

Oder auch in Köln: "Die neue Station am Heumarkt nennen die Kölner ja schon ihre ,unterirdische Kathedrale'", sagt Peerenboom. "Ich fotografiere aber eigentlich alles, was mir vor die Kamera läuft." Dabei müsse man auch einfach Glück haben und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Sein Fotoglück fordert er manchmal auch heraus, zum Beispiel, wenn er morgens früh an die Erft fährt und auf einen Eisvogel wartet. "Wenn der dann nicht kommt, war ich zumindest zwei Stunden an der frischen Luft."

(mre)