Marktbeschicker: Rente nach mehr als 45 Jahren hinter der Süßwaren-Theke

Marktbeschicker: Rente nach mehr als 45 Jahren hinter der Süßwaren-Theke

Für Karl-Heinz und Agnes Heines geht eine Epoche zu Ende. Mehr als 45 Jahre standen die beiden Kaarster mit ihrem Süßwarenwagen auf dem Wochenmarkt auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich - bei Sommerhitze und Eiseskälte. Jetzt gehen beide, 70 und 66 Jahre alt, in Rente. "Wir sind dabei seit es diesen Markt gibt. Es war eine wunderschöne Zeit", sagt Agnes Heines. "Da kommt neben der Vorfreude auf dem Ruhestand natürlich auch Wehmut auf." Ihrem Mann stehen derweil die Tränen in den Augen. Auch auf den Märkten in Lank, Strümp und Osterath sind beide beliebt - wegen ihrer guten Qualität, nicht zuletzt aber auch wegen ihrer stets freundlichen Art. Marktmeister Jochen Friedrich vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung nutzte die Gelegenheit, um seinen beiden ältesten "Kunden" zum Abschied mit einer Flasche Meerbusch-Wein alles Gute zu wünschen. "Ich habe Sie stets als angenehme Standbetreiber auf unseren Märkten geschätzt. Sie werden mir fehlen." Gleiches werden sicherlich auch Kunden empfinden, die fortan auf die feinen Pralinen, Plätzchen, Bonbons und Weingummi des Familienunternehmens Heines verzichten müssen. Während Karl-Heinz Heines der Abschied besonders schwer fällt, freut sich Gattin Agnes auf mehr Muße fürs Enkelkind und auf die kommende Zeit "ohne Weckerklingeln morgens um vier oder halb fünf".

Für Karl-Heinz und Agnes Heines geht eine Epoche zu Ende. Mehr als 45 Jahre standen die beiden Kaarster mit ihrem Süßwarenwagen auf dem Wochenmarkt auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich - bei Sommerhitze und Eiseskälte. Jetzt gehen beide, 70 und 66 Jahre alt, in Rente. "Wir sind dabei seit es diesen Markt gibt. Es war eine wunderschöne Zeit", sagt Agnes Heines. "Da kommt neben der Vorfreude auf dem Ruhestand natürlich auch Wehmut auf." Ihrem Mann stehen derweil die Tränen in den Augen. Auch auf den Märkten in Lank, Strümp und Osterath sind beide beliebt - wegen ihrer guten Qualität, nicht zuletzt aber auch wegen ihrer stets freundlichen Art. Marktmeister Jochen Friedrich vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung nutzte die Gelegenheit, um seinen beiden ältesten "Kunden" zum Abschied mit einer Flasche Meerbusch-Wein alles Gute zu wünschen. "Ich habe Sie stets als angenehme Standbetreiber auf unseren Märkten geschätzt. Sie werden mir fehlen." Gleiches werden sicherlich auch Kunden empfinden, die fortan auf die feinen Pralinen, Plätzchen, Bonbons und Weingummi des Familienunternehmens Heines verzichten müssen. Während Karl-Heinz Heines der Abschied besonders schwer fällt, freut sich Gattin Agnes auf mehr Muße fürs Enkelkind und auf die kommende Zeit "ohne Weckerklingeln morgens um vier oder halb fünf".

Auch wenn der Marktwagen Ende des Jahres für immer schließt: Nicht ablegen wollen die beiden ihre Vorliebe für Süßes.

(NGZ)