Awo Dormagen: Puppenstuben begeistern mit liebevollen Details

Awo Dormagen: Puppenstuben begeistern mit liebevollen Details

Blumensträuße, leckere Torten, Stoffe im Handarbeitsgeschäft, eine alte Schule, eine Kneipe mit Theke und modische Hutmodelle - in der Begegnungsstätte der Dormagener Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Friedenstraße 8a sind noch bis Ende Januar viele liebevoll eingerichtete Puppenstuben mit schönen Details zu besichtigen. Die Kapellenerin Sabine Laudien stellt einige ihrer "kleinen Welten" dort aus. "Unsere Besucher sind begeistert, sie können sich gar nicht sattsehen und entdecken immer etwas Neues", erzählt Annemarie Schmitt, die Leiterin der Begegnungsstätte. Ihr Mann Bernhard Schmitt, Vorsitzender der Awo Dormagen, hatte die Ausstellung bei der Awo in Kapellen gesehen und sofort mit Sabine Laudien Kontakt aufgenommen: "Das ist was für uns", war er sich sicher.

Blumensträuße, leckere Torten, Stoffe im Handarbeitsgeschäft, eine alte Schule, eine Kneipe mit Theke und modische Hutmodelle - in der Begegnungsstätte der Dormagener Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Friedenstraße 8a sind noch bis Ende Januar viele liebevoll eingerichtete Puppenstuben mit schönen Details zu besichtigen. Die Kapellenerin Sabine Laudien stellt einige ihrer "kleinen Welten" dort aus. "Unsere Besucher sind begeistert, sie können sich gar nicht sattsehen und entdecken immer etwas Neues", erzählt Annemarie Schmitt, die Leiterin der Begegnungsstätte. Ihr Mann Bernhard Schmitt, Vorsitzender der Awo Dormagen, hatte die Ausstellung bei der Awo in Kapellen gesehen und sofort mit Sabine Laudien Kontakt aufgenommen: "Das ist was für uns", war er sich sicher.

Mit viel Liebe zur Gestaltung der einzelnen Szenen hat Sabine Laudien die Puppenstuben mit ihrem Mann Fritz zusammengestellt, nachdem sie bei einem Kuraufenthalt im Allgäu ähnliche Puppenstuben entdeckt hatten. Nach dem Tod ihres Mannes vor fünf Jahren brauchte sie einige Zeit, bis sie ihr gemeinsames Hobby vor anderthalb Jahren wieder zu ihrem machen konnte. "Aber dann habe ich die Stuben wieder hervorgeholt und inzwischen auch in allen Seniorenheimen in Grevenbroich ausgestellt", erzählt die sympathische Rentnerin, die ihre Stuben auch schon in Mönchengladbach gezeigt hat. "Es macht mir Spaß, wenn auch andere Leute Freude an den Puppenstuben haben", betont sie.

Und zu sehen gibt es viel: Da ist die alte Schule wie aus den Zwanziger Jahren, mit einzelnen Pulten, Heften und Schulranzen, ein Büro mit Ordnern und einem Grundgesetz, ein Blumenladen mit Kränzen an der Wand, bunten Papier-Schnittblumen in Kübeln und Vasen sowie eine gemütliche Kneipe. "Wir haben immer auf Börsen und in Katalogen nach dem passenden Zubehör und den Möbeln gesucht", erklärt Sabine Laudien. Dazu hat ihr Mann auch selbst die Stuben und deren Inhalt hergestellt. "Er hat aus Zahnstochern kleine Wäscheklammern für eine Wäscheleine produziert, da es sie in dieser kleinen Größe nicht gab", berichtet sie. Die Kapellenerin hat selbst die Filz-Hüte mit Krempe und Schleier hergestellt: "Dazu habe ich einige in Zuckerwasser getränkt und durch Wasser gezogen, damit sie die gewünschte Form erhielten." Für eine Weihnachtsmarkt-Bude erhält sie Mitbringsel aus ganz Deutschland. cw-

(NGZ)