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Pastor Elmar Kirchner wechselt Bistum und Einsatzort

Katholische Kirche in Neuss : Pastor Elmar Kirchner wechselt Bistum und Einsatzort

Vor ziemlich genau zehn Jahren kam Pastor Elmar Kirchner aus dem Ruhrbistum Essen nach Neuss und wurde schnell ein „himmlischer Feuerwehrmann“. Zum 1. Juni wechselt der gebürtige Gelsenkirchener in den Rheinisch-Bergischen Kreis.

Vor ziemlich genau zehn Jahren kam Pastor Elmar Kirchner aus dem Ruhrbistum Essen nach Neuss und wurde schnell ein „himmlischer Feuerwehrmann“. Er wurde in der Pfarreiengemeinschaft „Rund um die Erftmündung“ eingesetzt, wo damals die Stelle des leitenden Pfarrers vakant war, wurde danach auch in den Apostelgemeinden des Pfarrverbandes Neuss-Süd gebraucht und übernahm überdies viele Dienste im Verband „Neuss-Mitte“. All das sollte nur vorübergehend sein, doch es wurden zehn Jahre daraus. „So kann es gehen“, sagt Kirchner lakonisch, der – inzwischen 58 Jahre alt – nun doch wieder sein Bündel schnürt.

Zum 1. Juni wechselt der gebürtige Gelsenkirchener in den Rheinisch-Bergischen Kreis. Kölns Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki setzt ihn als Pfarrvikar an der Pfarrei St. Laurentius in Bergisch Gladbach ein. Im Pfarrverbund „Rund um die Erftmündung“ wird Kirchner am Samstag (22. Mai) verabschiedet, aus dem Seelsorgeverbund Neuss-Mitte wird er am Dreifaltigkeitssonntag, 30. Mai, um 18 Uhr mit einer Festmesse in der Marienkirche, in deren Schatten er seit zehn Jahren lebt, verabschiedet.

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Voraussetzung für ein weiteres Engagement im Erzbistum war, dass  ihn das Bistum Essen, für das Kirchner 1989 zum Priester geweiht worden war, ziehen ließ. Diese so genannte Umkardinierung habe er selbst beantragt, sagt Kirchner, der nun in das Erzbistum Köln „ad experimentum“, also zur Probe, aufgenommen wurde.

Nach Neuss kam der Kirchner, um – von seinem Bischof freigestellt – ein Promotiunsstudium im Fach Kirchenrecht aufnehmen zu können. Das Lizentiat, die Voraussetzung für die Lehrbefugnis an einer katholischen Hochschule, hat Kirchner erworben, der Doktorhut mit dazugehörigem Titel soll folgen. Christoph Kleinau