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Neuss: METIS-Institut der RFH Köln forscht zum Corona-Konjunkturpaket

Standort in Neuss : RFH-Institut forscht zum Konjunkturpaket

Gemeinsam mit dem in Neuss ansässigen „Europa-Institut für Erfahrung und Management“ (METIS) der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) hat der „Verband für Fach- und Führungskräfte“ (DFK) rund 10.000 Mitglieder nach dem Konjunkturpaket der Bundesregierung befragt.

Etwa acht Prozent der Befragten beteiligten sich. Sie stammten, wie die RFH mitteilt, schwerpunktmäßig aus Wirtschaftsbereichen der Versorgungswirtschaft, Stahl, Metall- und Elektro sowie Dienstleistung.

Die Ausnahmesituation durch die Corona-Krise stellt die Unternehmen vor riesige Herausforderungen: „Rezession, Kurzarbeit und drohende Arbeitslosigkeit erfordern ein enormes Engagement der Wirtschaft und Politik in Deutschland,“ erklärt DFK-Vorstandsvorsitzender Michael Krekels. Die größte wirtschaftliche Wirkung aus dem gesamten Konjunkturpaket für ihr Unternehmen sehen die Fach- und Führungskräfte demnach in der Entlastung der Stromkosten und den Zuschüssen des Bundes an die Sozialkassen. Bei der Entlastung der Stromkosten soll die EG-Umlage ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.

Werner Bruns, Institutsleiter des METIS, erklärt: „Die in den letzten Jahren gestiegenen Energiekosten sind, wie wir wissen, zu einem deutlichen Belastungsfaktor für die deutsche Wirtschaft geworden, natürlich besonders auch in den von uns untersuchten Branchen, deshalb verwundert das Ergebnis nicht.“ Der Forschungsförderung in Bereiche wie die Nutzung von Wasserstoffenergie oder Künstlicher Intelligenz (KI) wird von den Verbandsmitgliedern ein ebenfalls hoher Stellenwert eingeräumt, die Zustimmung liegt bei knapp 40 Prozent.

(NGZ)