Neuss: Janssen spendet Impfstoff für Bekämpfung von Ebola in den Kongo

Pharma-Unternehmen mit Sitz in Neuss : Janssen spendet 500.000 Impfdosen für Ebola-Studie

Die Demokratische Republik Kongo (DRK) wird das Ebola-Impfregime von „Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson“ für eine neue Gesundheitsinitiative nutzen. Damit soll der Ebola-Ausbruch im Land eingedämmt werden.

Mehr als 3000 Ebola-Infektionen, von denen über 2000 tödlich verliefen, wurden bisher in der DRK gemeldet. Um gefährdete Bürger vor Ebola zu schützen, hat sich Janssen verpflichtet, bis zu 500.000 Impfdosen für eine neue klinische Studie in der DRK zu spenden. Die ersten Chargen des Impfstoffes wurden in das Land geliefert.

Gesundheitsminister der Demokratischen Republik Kongo, Eteni Longondo, hatte angekündigt, das Land wolle den Janssen-Impfstoff zusätzlich in einer intensivierten Gesundheitsinitiative zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs einsetzen. Jean-Jacques Muyembe, Ebola Response Coordinator der DRK, hatte mitgeteilt, das Land wolle den Impfstoff zunächst in der Grenzstadt Goma anwenden. Sie ist Handelszentrum der DRK und des benachbarten Ruandas.Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 17. Juli den Ebola-Ausbruch in der DRK zur gesundheitlichen Notlage erklärt.

Die neue Initiative wird das Janssen-Impfprogramm für Personen mit Risiko einer Ebola-Infektion anbieten, die nahe der betroffenen Gebiete leben. Ab November sollen sie geimpft werden. juw

(NGZ)
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