Käthe-Kollwitz-Gesamtschule: Junge Umweltaktivisten sammeln Handy

Käthe-Kollwitz-Gesamtschule: Junge Umweltaktivisten sammeln Handy

Die Kinder Carolina, Esmanur, Laura, Jolie, Leon, Nicole und Serhat besuchen an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule verschiedene fünfte und sechste Klassen. Jahrgangsübergreifend besuchen sie gemeinsam die Umwelt-Ag. Einmal wöchentlich treffen sie sich im Grünen Klassenzimmer, ihrem etwa 600 Quadratmeter weiten, wild bewachsenen Garten. Mülltrennung praktizieren die jungen Umweltaktivisten längst im Alltag. Für noch mehr Nachhaltigkeit haben sie jetzt eine Papp-Box aufgestellt.

Die Kinder Carolina, Esmanur, Laura, Jolie, Leon, Nicole und Serhat besuchen an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule verschiedene fünfte und sechste Klassen. Jahrgangsübergreifend besuchen sie gemeinsam die Umwelt-Ag. Einmal wöchentlich treffen sie sich im Grünen Klassenzimmer, ihrem etwa 600 Quadratmeter weiten, wild bewachsenen Garten. Mülltrennung praktizieren die jungen Umweltaktivisten längst im Alltag. Für noch mehr Nachhaltigkeit haben sie jetzt eine Papp-Box aufgestellt.

"Da kommen die ausrangierten Handys rein", erklärt Nicole. "Denn in so einem Telefon stecken viele wichtige Wertstoffe", ergänzt Carolina, "Gold, Kupfer, Silber und andere Metalle müssen nämlich nicht auf die Halde wandern, sondern können recycelt werden", wie Leon weiß. Das schont die Umwelt nachhaltig, spart Kosten beim Finden und Abbauen neuer Edelmetalle - und bringt der Umwelt-Ag bares Geld. "Für jedes in der Box gesammelte Handy bekommen wir zwischen 70 Cent und einem Euro", erklärt Lehrerin Marion Kschammer.

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in Zusammenarbeit mit Rolf Behrens vom BUND, der der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule eng verbunden ist, weil seine eigenen Kinder sie besuchten, wurde die Aktion jetzt initiiert. Der Erlös wird unter anderem für den Schulgarten investiert. Zu dem gehören zwei Streuobstwiesen. Und in einer Umwelt-Ag-Stunde wollen die Schüler biologisch wertvollen Saft aus den dort wachsenden Äpfeln pressen. von

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