Hans Christian Markert: Grünen-Politiker wird zwischen den Jahren zum Maler

Hans Christian Markert: Grünen-Politiker wird zwischen den Jahren zum Maler

Der Plan stand schon im Frühjahr, jetzt wird er in die Tat umgesetzt: Hans Christian Markert malert zwischen den Feiertagen. "Meine Tochter hatte sich zur Konfirmation Geld für ein komplett neu gestaltetes Zimmer gewünscht. Und da ich im Alltag einen vollen Terminkalender habe und keine Zeit fürs Renovieren finde, machen wir das eben jetzt", sagt der Grünen-Landtagsabgeordnete. Nach dem Familienbesuch im Westfälischen habe er sich am Dienstag direkt aufs Heimwerkern gestürzt.

"Mir macht das sehr viel Spaß. Das liegt bei uns in der Familie. Ich bin auf dem Land groß geworden. Da macht man ohnehin alles selbst. Und mein Großvater war Schreiner. schon als kleiner Junge habe ich viel Zeit dort verbracht - und zur Begeisterung meines Opas auch einiges an Talent bewiesen", erzählt der gebürtige Westfale. Auch in seinem Kaarster Haus und Garten habe er viel selbst gemacht. "Fliesen schneiden, Decken verkleiden - anders als bei der Denk- und Diskussionsarbeit sieht man dabei sofort Ergebnisse", stellt der Politiker fest.

Beim aktuellen Projekt muss allerdings auch Tochter Lisa mit anfassen. "Sie hat beim Abkleben geholfen und auch ein wenig gestrichen", sagt Vater Markert. Die Wände sind inzwischen fertig - grün wünschte sie sich die Tochter allerdings nicht. "Die Decke ist weiß, die Wände sind in einem hellen Grauton und einem zarten Violett gestrichen", erklärt der Hobby-Maler, der mit der Farb-Auswahl seiner Tochter sehr zufrieden ist. "Das sieht wirklich gut aus. Vor allem, weil das Zimmer mit schwarz-weißen Möbeln eingerichtet wird" sagt er.

Die hat hatte die Familie schon vor den Feiertagen ausgesucht und bestellt. Gestern wurden Schränke, Sofa, Schreibtisch und Sessel abgeholt - und heute wird gebaut und geschraubt. "Ich habe mir extra noch einen neuen Akkuschrauber gekauft. Der hat jetzt zwei Akkus und wird trotz der vielen Schrauben, die es anzuziehen gilt, hoffentlich durchhalten", sagt der Heimwerker. Er ist zuversichtlich, vor Beginn des neuen Jahres die Heimwerkerarbeiten abgeschlossen zu haben. Sein Ziel: "Bis Samstag Nachmittag um 16 Uhr sind wir mit allem durch." dagi

(NGZ)