Projekt "wechselseitig": Dormagens Künstler pflegen den Austausch

Projekt "wechselseitig": Dormagens Künstler pflegen den Austausch

In der Dormagener Künstler-Szene weht ein frischer Wind. Den haben die ortsansässigen Kreativen zum Teil selbst entfacht, doch sie öffnen auch die Tür für Einflüsse von außen. Und weil sich diese Offenheit bei ersten Versuchen bewährt hat, wird das unter dem Namen "Wechselseitig" firmierende Projekt in diesem Jahr fortgesetzt. Dahinter verbirgt sich die Absicht der Dormagener Künstler, ihre Werke nicht nur in ihrer Heimatstadt zu zeigen, sondern auch andernorts - wobei das Augenmerk zunächst auf dem Umland liegt. Außerdem möchten die Kunstschaffenden aus Dormagen verstärkt mit anderen Künstlern in Kontakt treten. Von dem Austausch versprechen sie sich Inspiration für ihre Arbeit, was "neue, belebende Impulse" zur Folge haben könne, wie es Ulrico Czysch aus der Künstlergruppe ausdrückt. "Wechselseitig" stehe somit für einen spannenden Austausch in Sachen Kunst zwischen Städten, Künstlergruppen und Kunstrichtungen, resümiert er.

In der Dormagener Künstler-Szene weht ein frischer Wind. Den haben die ortsansässigen Kreativen zum Teil selbst entfacht, doch sie öffnen auch die Tür für Einflüsse von außen. Und weil sich diese Offenheit bei ersten Versuchen bewährt hat, wird das unter dem Namen "Wechselseitig" firmierende Projekt in diesem Jahr fortgesetzt. Dahinter verbirgt sich die Absicht der Dormagener Künstler, ihre Werke nicht nur in ihrer Heimatstadt zu zeigen, sondern auch andernorts - wobei das Augenmerk zunächst auf dem Umland liegt. Außerdem möchten die Kunstschaffenden aus Dormagen verstärkt mit anderen Künstlern in Kontakt treten. Von dem Austausch versprechen sie sich Inspiration für ihre Arbeit, was "neue, belebende Impulse" zur Folge haben könne, wie es Ulrico Czysch aus der Künstlergruppe ausdrückt. "Wechselseitig" stehe somit für einen spannenden Austausch in Sachen Kunst zwischen Städten, Künstlergruppen und Kunstrichtungen, resümiert er.

Die ersten Ausstellungen von "Wechselseitig" hatten in Meerbusch und Düsseldorf stattgefunden, nun ist Hilden an der Reihe. Dort will die Gruppe der Dormagener Künstlerinnen und Künstler unterschiedliche Genres zeigen: Christiane Alban, Anne Becker-Küpper und Angela Linder präsentieren Acrylmalerei auf Leinwand, Norbert Bieberstein und Robert Küppers stellen Fotografien von realistisch bis abstrakt aus, Roswitha Neumann ist mit Druckgrafik (Radierung) und Dora Schütte-Frische mit Aquarellen vertreten. Ulrico Czysch zeigt Collagen, Renate Martinsdorf-Henrici wird mit hauchzarten Papier-Reliefs und -objekten dabei sein, und Renate Neufeld steuert zu der Schau in Hilden einige ihrer Objekte bei. Die Eröffnung ist für Freitag, 16. März, um 19 Uhr vorgesehen - im "Haus Hildener Künstler" an der Hofstraße 6 in Hilden. Die Schau wird danach jeweils donnerstags von in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr zugänglich sein. Es gibt auch eine begleitende Aktion: Besucher können sich zu bestimmten Terminen von Dora Schütte-Frische porträtieren lassen: an den Samstagen 17. und 24. März sowie am Sonntag, 25. März, jeweils in der Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr. Die dabei entstehenden Aquarelle können sie kaufen und mit nach Hause nehmen. Am Ostersamstag (31. März) gibt es zudem ab 16.30 Uhr eine Lesung mit der Nievenheimerin Irmela Hauffe. Die Ausstellung endet am Ostermontag (2. April) gegen 18 Uhr. Im September 2019 stellen dann Hildener Künstler in der Glasgalerie des Dormagener Kulturhauses aus.

Stefan Schneider

(NGZ)