Kreismuseum: Das Gespenst von Canterbury zieht in seinen Bann

Kreismuseum : Das Gespenst von Canterbury zieht in seinen Bann

Der Gewölbekeller unter dem Kreismuseum Zons war der perfekte Ort, an dem der Schauspieler Joachim Berger Oscar Wildes "Gespenst von Canterville" vor mehr als 40 Besuchern zum Leben erweckte.

Der ausdrucksstarke Mime brillierte in sechs Sprechrollen, bei denen die spukresistente amerikanische Familie Otis ebenso klar dargestellt wurde wie die alte Haushälterin oder der Geist selbst, der verständlicherweise entrüstet über das Verhalten der neuen Besitzer ist, aber auch in seiner Tragik anrührt. Dosiert eingestreute Effekte wie gruseligen Augen und ein "Knochen-Anzug", dazu Musik und Geräusche, die Henning Brandt beisteuerte, ergaben zwei sehr unterhaltsame Theatervorstellungen, die Joachim Fischer organisiert hatte.

(cw-)
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