Hubert Eßer: Abschied von der großen IG BCE-Bühne

Hubert Eßer: Abschied von der großen IG BCE-Bühne

Er blickt stolz zurück. In Beruf, Gewerkschaft und Politik hat es Hubert Esser weit gebracht: Er arbeitete mehr als 40 Jahre für FS-Karton im Barbaraviertel, er zog als direkt gewählter Stadtverordneter für die SPD in den Rat der Stadt Neuss ein und kandidierte für den Deutschen Bundestag, er saß mehr als zwei Jahrzehnte als Arbeitnehmervertreter im Holding-Aufsichtsrat der österreichischen Mayr-Melnhof AG, er war als DGB-Vorsitzender Chef von 30.000 Mitgliedern im Rhein-Kreis Neuss. Geschichte. Jetzt zieht er sich im Alter von 59 Jahren endgültig von der großen (Gewerkschafts-)Bühne) zurück.

Er blickt stolz zurück. In Beruf, Gewerkschaft und Politik hat es Hubert Esser weit gebracht: Er arbeitete mehr als 40 Jahre für FS-Karton im Barbaraviertel, er zog als direkt gewählter Stadtverordneter für die SPD in den Rat der Stadt Neuss ein und kandidierte für den Deutschen Bundestag, er saß mehr als zwei Jahrzehnte als Arbeitnehmervertreter im Holding-Aufsichtsrat der österreichischen Mayr-Melnhof AG, er war als DGB-Vorsitzender Chef von 30.000 Mitgliedern im Rhein-Kreis Neuss. Geschichte. Jetzt zieht er sich im Alter von 59 Jahren endgültig von der großen (Gewerkschafts-)Bühne) zurück.

In der kommenden Woche nimmt der Neusser zum sechsten und letzten Mal am Kongress der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) in Hannover teil. 400 Delegierte vertreten rund 660.000 Mitglieder und bilden das höchste Beschluss fassende Organ der IG BCE, das alle vier Jahre tagt. "Es hat Freude gemacht", sagt Esser, der Prominente wie Gerhard Schröder und Niki Lauda traf, "jetzt genieße ich meine freie Zeit."

(NGZ)