Galopp : Gernreich freut sich über den Sieg von Hellomoto

Es gibt Rennbahnen in Deutschland, da ist das Gewinnen besonders schwer. Die Gründe sind einfach: weil auf diesen Bahnen oft große Felder zustande kommen und weil dort meist viele große Rennställe ihre Pferde laufen lassen.

Baden-Baden/Iffezheim, die Derbybahn in Hamburg-Horn und der Weidenpescher Park in Köln zählen dazu. Am Ostermontag hat der fünfjährige Wallach Hellomoto mit Martin Seidl im Sattel in Köln sein zweites Rennen in dieser Saison gewonnen, insgesamt war es bereits der vierte Volltreffer unter der Regie der Neusser Trainerin Katja Gernreich. Es war auch der zweite Treffer von Hellomoto auf der Kölner  Bahn. „Die lange Gerade in Köln ist für ihn mit seinem kräftigen Endspurt ideal,“ begründet die Trainerin eines der Erfolgsgeheimnisse des für 3000 Euro auf einer Auktion in England gekauften Wallachs, der nach einer Station bei Trainerkollege Rudi Storp in Beelen bei Warendorf im Stall am Obertorweg landete. Drei glückliche Besitzer hat das Pferd: Hans Gölz, Klaus Groß und Klaus Nickel, alle wohnhaft in Ottweiler im Saarland. Eine Nennung hat der vierfache Sieger schon erhalten: am 20. Juli in einem Superhandicap um 20.000 Euro auf dem Naturkurs in Bad Harzburg. Axel Kleinkorres feierte am Karsamstag einen besonderen Erfolg. Auf der Bahn von Fontainebleau gewann die dreijährige Stute Kampina mit dem Franzosen Antoine Hamelin beim dritten Start im Leben ihr erstes Rennen. Unbeachtet von den Wettern ging das Pferd als 23:1 Außenseiterin an den Start und düpierte die siebenköpfige Konkurrenz. Große Freude bei Besitzerin Birgit Roßteuscher, seit Jahren ist die Garten- und Landschaftsbau-Unternehmerin aus Köln mit ihren Pferden bei Kleinkorres zu Hause.

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