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TSV Bayer Dormagen: Zur Abwechslung ein bisschen Beach-Handball

TSV Bayer Dormagen : Zur Abwechslung ein bisschen Beach-Handball

Sand unter den Füßen, aber hoffentlich nicht im Getriebe, das hatten Dienstag morgen die Zweitliga-Handballer des TSV Bayer Dormagen. Rechtzeitig, bevor der große Regen die Dormagener Wasserwelt tatsächlich zu einer solchen machte, gastierten die Schützlinge von Trainer Kai Wandschneider auf dem zur Starndlandschaft umfunktionierten Rathausvorplatz. Kein Sand im Getriebe, dafür unter den Füßen: Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen, hier mit den Neuzugängen Nils Meyer und Tomas Matyas (von links) war am Dienstag bei der Dormagener Wasserwelt dabei. NGZ-Foto: H. Jazyk

Sand unter den Füßen, aber hoffentlich nicht im Getriebe, das hatten Dienstag morgen die Zweitliga-Handballer des TSV Bayer Dormagen. Rechtzeitig, bevor der große Regen die Dormagener Wasserwelt tatsächlich zu einer solchen machte, gastierten die Schützlinge von Trainer Kai Wandschneider auf dem zur Starndlandschaft umfunktionierten Rathausvorplatz. Kein Sand im Getriebe, dafür unter den Füßen: Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen, hier mit den Neuzugängen Nils Meyer und Tomas Matyas (von links) war am Dienstag bei der Dormagener Wasserwelt dabei. NGZ-Foto: H. Jazyk

Statt schweißtreibendem, ernsthaften Training, wie es der Aufsteiger derzeit zwei Mal täglich zu erledigen hat, stand ein bisschen willkommene Abwechslung auf dem Plan. "Eigentlich war das Spielfeld zu klein, deshalb haben wir nur ein paar kleine Spielchen Drei gegen Drei gemacht und hinterher Basketball gespielt", wusste der TSV-Trainer zu berichten. Bis auf die beruflich vormittags unabkömmlichen Holger Beelmann und Kate Wandschneider beteiligten sich alle Akteure an der "gelungenen Werbeaktion", wie der Trainer befand. Der im Übrigen recht zufrieden ist mit dem Stand der Dinge nach gut zwei Wochen Vorbereitungszeit.

"Eine Super-Beteiligung und einen ebensolchen Einsatz" konstatierte Wandschneider in den bisherigen Übungseinheiten. Was ihn besonders freut: "Dass wir sogar beim Vormittagstraining zwölf Mann dabei haben." Das erleichtere die Integration der vier Zugänge, von denen vor allem der aus Nordhorn gekommene Nils Meyer einen "hervorragenden Eindruck" hinterlassen habe. Zwei (inoffizielle) Testspiele liegen auch schon hinter dem TSV, beide Male war Wandschneider "mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden." Gegen den VfL Gummersbach lief nach nur einwöchiger Zusammenarbeit "natürlich anfangs noch nicht viel zusammen, deshalb sind wir klassisch ausgekonter worden," wusste Wandschneider zu berichten.

Im zweiten Durchgang habe dann vor allem die Abwehr schon recht gut gestanden, so dass es am Ende beim mit seinem kompletten Kader angetretenen Erstligisten eine 26:36-Niederlage gegeben habe. "Eine Woche vorher hat Gummersbach in Emsdetten mit 40:26 zu gewonnen, und die sind immerhin Vierter der Zweiten Liga Nord", vergleicht Wandschneider, "so gesehen, war das schon okay."

Am Samstag gab es dann die Partie gegen den letztjährigen Regionalliga-Konkurrenten Unitas Haan; nach dem 14:13-Pausenstand "bin ich in der Kabine ein bisschen ernster geworden", berichtet Wandschneider, am Ende hieß es dann standesgemäß 32:21. -vk

(NGZ)