Gemeindesportverband Jüchen: Ziel bleibt eine Turnhalle

Gemeindesportverband Jüchen : Ziel bleibt eine Turnhalle

Einerseits "sind wir keine Illusionisten - wir wissen schon, was machbar ist", sagt Heinz Kiefer, der Vorsitzende des Gemeindesportverbands. Gleichwohl muss eine realistische Sicht der - nicht zuletzt finanziellen - Dinge keineswegs bedeuten, dass es über das unmittelbar Erreichbare hinaus keine Ziele mehr gibt.

So spricht sich der stellvertretende Vorsitzende Ralf Kriesemer dafür aus, zuweilen auch "visionär" zu denken. Ein Beispiel hierfür gibt Heinz Kiefer unter Hinweis auf die Sportstättensituation in Bedburdyck, die er streckenweise als einen "Notstand" ansieht. "Eigentlich müsste die Halle schon da sein", sagt er mit Blick auf die seit Jahr und Tag geforderte Sporthalle für Bedburdyck.

Natürlich sei der Bau einer Zwei- oder Dreifachturnhalle "jetzt nicht möglich, aber ein Ziel sollte es sein", will Heinz Kiefer nicht locker lassen. Eine der größten Herausforderungen der Zukunft, die nicht allein seinen eigenen Wirkungskreis tangiert, sieht der Gemeindesportverband in der demografischen Entwicklung Jüchens.

Bis zum Jahr 2035 wird sich gegenwärtigen Prognosen zufolge in der Gemeinde die Zahl der über 66 Jahre alten Bürger von bisher 3 760 auf voraussichtlich 7 390 anwachsen und damit fast verdoppeln. Getreu der Devise, dass "Sport und Bewegung für alle Menschen gut sind", will auch der Gemeindesportverband in den kommenden Jahren sein Scherflein zu einem speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnittenen Freizeitangebot beitragen. S.M.

(NGZ)
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