HG Kaarst-Büttgen erhielt Auszeichnung vom DHB: Wo Florian Kehrmann die ersten Tricks lernte

HG Kaarst-Büttgen erhielt Auszeichnung vom DHB : Wo Florian Kehrmann die ersten Tricks lernte

Sogar bis nach Dortmund, in die Zentrale des Deutschen Handball-Bundes (DHB) hat sich die gute Jugendarbeit der HG Kaarst-Büttgen herumgesprochen. Jetzt gab es vom größten Handball-Verband der Welt eine Auszeichnung: Im Rahmen des DHB-Vereinsjugendpreises 2002 belegte die HG einen der Plätze unter den Top Ten in Deutschland. Auf den Spuren von Nationalspieler Florian Kehrmann: Für ihre vorbildliche Nachwuchsförderung erhielt die Jugendabteilung der HG Kaarst/Büttgen eine Auszeichnung vom Deutschen Handball Bund (DHB). Angefangen hatte alles vor 18 Jahren unter Helmut Ludwig. NGZ-Foto: L. Berns -->

Sogar bis nach Dortmund, in die Zentrale des Deutschen Handball-Bundes (DHB) hat sich die gute Jugendarbeit der HG Kaarst-Büttgen herumgesprochen. Jetzt gab es vom größten Handball-Verband der Welt eine Auszeichnung: Im Rahmen des DHB-Vereinsjugendpreises 2002 belegte die HG einen der Plätze unter den Top Ten in Deutschland. Auf den Spuren von Nationalspieler Florian Kehrmann: Für ihre vorbildliche Nachwuchsförderung erhielt die Jugendabteilung der HG Kaarst/Büttgen eine Auszeichnung vom Deutschen Handball Bund (DHB). Angefangen hatte alles vor 18 Jahren unter Helmut Ludwig. NGZ-Foto: L. Berns -->

Grund für die mit einer Urkunde und einer kleinen Sachspende honorierte Auszeichnung, ist die vorbildliche Basisarbeit des Vereins. "Angefangen hat alles vor 18 Jahren", erinnert sich Helmut Ludwig, der damals Trainer, Vorsitzender und Jugendleiter in einer Person war. "Mit ganz genau 30 Kindern in der Grundschule Vorst." Ludwig und die HG gaben damals den Startschuss für die Kinder- und Jugendarbeit in einer Altersklasse, die bis dahin noch nicht für den Handball erschlossen war. "Das Interesse damals wie heute war riesengroß".

Ein paar Zahlen belegen dies: Im Schnitt besuchen die Handball-AG der Grundschulen im Stadtgebiet Kaarst rund 160 bis 240 Schüler pro Jahr, das macht zusammen weit über 3000 Schüler, die auf diesem Wege seit 1984 erstmals Kontakt mit der Sportart Handball bekommen konnten. "Viele sind anschließend auch in den Verein gewechselt", berichtet Ludwig. Einer davon war übrigens Florian Kehrmann, der heute als Nationalspieler in Diensten des TBV Lemgo für Furore sorgt. "Ich habe noch ein Video von Florian, als er schon als kleiner Steppke auf den Schulturnieren für Aufmerksamkeit sorgte", berichtet Ludwig stolz.

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Doch all das wäre allein kaum möglich gewesen: "Da sind die vielen Lehrer und ehrenamtlichen Helfer und natürlich die Zusammenarbeit mit den Eltern", so Ludwig, "ohne die geht gar nichts. Ich habe die Eltern immer von Beginn an mit ins Boot genommen." Auch Jürgen Klotz, jahrelanger Vorsitzender der HG bekommt sein Lob: "Er hat das Projekt immer nach besten Kräften unterstützt." Ein Erfolgsgeheimnis war dabei nicht nur das engagierte Arbeiten mit den Kindern, sondern auch das Rahmenprogramm.

Ausflüge zu Schulturnieren und Ferienfreizeiten gehörten zum Programm. Ludwig: "Das kam bei den Kindern immer besonders an." Mittlerweile ist die Idee auch von anderen Vereinen im Kreis Neuss übernommen worden: der Neusser HV und der TSV Bayer Dormagen haben sich die HG zum Vorbild genommen und ebenfalls die Grundschulen ins Visier ihrer Talentförderung gerückt. "Das kann unserer Sportart nur gut tun. Vielleicht ist das der Grund, warum es im Kreis Neuss in den vergangenen Jahren so viele Jugendtitel zu feiern gab", so Ludwig. -tobi

(NGZ)