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Jüchen: "Wir wollen unsere Fans überraschen"

Jüchen : "Wir wollen unsere Fans überraschen"

Am Samstag, 31. August, spielt die Band in Jüchen. Warum Stefanie Kloß und Andreas Nowak sich auf diesen Auftritt freuen.

Zwei Jahre ist Ihr letzter Auftritt im Mönchengladbacher Raum her – damals spielten Sie im Hockeypark; jetzt kommen Sie nach Jüchen. Wie froh sind Sie, dass es nun wieder geklappt hat?

STEFANIE KLOSS Wir freuen uns. Es ist klar, dass man sich ein wenig zurückziehen muss, um ein neues Album zu machen, da konzentrieren wir uns ausschließlich auf das neue Projekt. Umso schöner ist es dann für uns, wenn alles fertig ist, dann haben wir richtig Lust, unterwegs zu sein.

So auch am 31. August?

KLOSS Genau, Open-Air-Veranstaltungen wie in Jüchen machen besonders Spaß, darum ist es toll, dass es geklappt hat.

Im Hockeypark haben Sie sich viel Zeit für die Fans genommen, Gespräche geführt und fleißig Autogramme geschrieben. Wie sind Ihre Erinnerungen an das Konzert?

ANDREAS NOWAK An gute Konzerte erinnert man sich gerne und das im Hockeypark gehörte sicher dazu.

Wieso?

NOWAK Die Leute waren super drauf, was für uns die Hauptsache ist, schließlich spielen wir für die Fans. Sie sind größter Bestandteil des Konzerts.

Worauf können sich die Fans in diesem Jahr freuen?

KLOSS Wer schon mal auf einem Silbermond-Konzert war, wird in Jüchen sicher nicht sein blaues Wunder erleben (lacht). Die Fans können sich auf jeden Fall freuen und werden uns so erleben, wie sie uns kennen. Wir haben uns wieder einige Sachen ausgedacht, aber da möchten wir natürlich noch nicht zu viel verraten und die Fans überraschen.

Sie suchen noch nach einer Vorband aus der Region. Gruppen können sich bewerben. Haben Sie schon Kandidaten im Auge?

NOWAK Genaue Kandidaten noch nicht, aber Bands aus der Region können sich sehr gerne unter vorbands@silbermond.de bewerben.

Wer entscheidet schließlich über die Gewinner und was sind die Auswahl-Kriterien?

NOWAK Wir hören uns die Bewerbungen persönlich an und wählen die Band aus, die uns am besten gefällt. Auswahlkriterien gibt es nicht direkt. Jede Band kann sich bewerben, ganz egal, ob aus der Pop- oder Metal-Richtung.

Mit Bosse als Vor-Act unterstützt Sie zudem ein alter Bekannter...

KLOSS Ja, Bosse kennen wir schon lange und sind alle Fans von ihm.

Was macht ihn beziehungsweise seine Musik aus?

KLOSS Bosse ist ein charismatischer Typ mit tollen Texten und nebenbei auch ein fantastischer Mensch. Er wird die Fans bestimmt begeistern, darum freuen wir uns, dass er uns für einige Konzerte begleitet.

Ursprünglich sollte das Konzert am 31. August erneut im Hockeypark stattfinden, wurde wegen des Borussia- Spiels jedoch zum Red-Hot- Open-Air-Festival nach Jüchen verschoben. Eine große Umstellung für Sie?

KLOSS Der Hockeypark ist ohne Frage eine tolle Location, aber wir waren vorher noch nie in Jüchen, und jetzt sehen wir halt auch mal diese Stadt.

Also ist der Ort für Sie irrelevant?

KLOSS Letztendlich zählen sowieso nur die Besucher – sie machen das Konzert zu etwas ganz Besonderem. Solange die Fans Spaß haben, ist es uns egal, wo wir spielen.

2012 haben Sie mit "Himmel auf" ihr viertes Studioalbum veröffentlicht.

Was hat sich in den zwei Jahren getan?

KLOSS Wir sind immer noch die gleichen Vier wie vor zwei Jahren, es ist lediglich ein bisschen Zeit vergangen. In dieser Zeit haben wir viele Erfahrungen gesammelt und nun neue Songs im Gepäck, die wir natürlich auch mit nach Jüchen bringen werden.

Behandeln Sie andere Themen als noch auf den Alben zuvor?

KLOSS Ja, aber die Weiterentwicklung ist gerade das Schöne.

Worauf haben Sie bei der Auswahl der Songs für Jüchen geachtet?

KLOSS Die Fans werden Lieder hören, die sie schon kennen, wie "Krieger des Lichts", aber auch Songs von der neuen Platte wie "Weiße Fahnen". Das macht das Ganze dynamisch und emotional.

Vergeht bis zum nächsten Konzert in der Region nicht so viel Zeit?

NOWAK Das können wir noch nicht genau sagen. Momentan sind wir mit dem aktuellen Album unterwegs – dann werden wir wieder eine neue weiße Leinwand herausholen. Danach kommen wir gerne wieder.

SIMON JANSSEN FÜHRTE DAS GESPRÄCH

(NGZ)