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Wichtiger Sieg zum Bundesliga-Start für Floorballer der DJK Holzbüttgen

Floorball-Bundesliga : Holzbüttgens Bundesliga-Floorballer feiern wichtigen Sieg zum Auftakt

Beim Bundesliga-Start tat sich die DJK Holzbüttgen anfangs enorm schwer gegen die Floor Fighters aus Chemnitz. Lange mussten sie einem Rückstand hinterherlaufen, doch am Ende stand ein knapper 6:5-Sieg auf den Habenseite.

Wegen der Corona-Pandemie war auch der Saisonstart in der Floorball-Bundesliga einer mit vielen Fragezeichen. Doch nach dem ersten Spieltag kann die DJK Holzbüttgen ein positives Fazit ziehen. Zum einen funktionierte das Hygienekonzept, so dass die erste Partie in der Stadtparkhalle vor einer ordentlichen Kulisse über die Bühne gehen konnte. Zum anderen gab es gegen die Floor Fighters Chemnitz mit 6:5 (1:2, 2:3, 3:0) einen knappen, aber enorm wichtigen Heimsieg.

Besonders auffällig war, dass die Gastgeber im letzten Drittel mächtig aufdrehen konnten und den Rückstand, der sich in den beiden ersten Spielabschnitten angesammelt hat, noch wettmachen konnten. Mit jedem Tor, das Holzbüttgen aufholte, ging das Publikum mehr aus sich heraus und sorgte für eine tolle Atmosphäre. Letztlich waren es Janos Bröker, Mikko Koivisto und der Jugendspieler Niklas Stammen, die  mit ihren Toren den Sieg klarmachen konnten. Danach hatte es allerdings lange nicht ausgesehen, denn das Team aus dem Osten der Republik legte ein hohes Tempo vor, dass es der DJK schwer machte mitzuhalten. Als die Gäste schon 2:0 führten, war es enorm wichtig, dass Jannik Heinen kurz vor der ersten Drittelpause mit einem gefährlichen Schlenzschuss aus der hinteren Reihe den 1:2-Anschluss erzielte. Doch zunächst dominierte Chemnitz weiter, auch wenn Jannik Heinen zwischenzeitlich für die DJK ausgleichen konnte. Die Floor Fighters reagierten gereizt und zogen mit drei weiteren Treffern auf 5:2 davon. Da war es wieder ein später Treffer, dieses Mal nach einem Solo von Janos Bröker, der bei Holzbüttgen die Hoffnung am Leben hielt. Dass die Partie dann eine völlig andere Wendung nahm, machte DJK-Spieler Nils Hofferbert froh: „Wir haben uns diesen Sommer bestmöglich unter den gegebenen Bedingungen vorbereitet. Vor dem Anpfiff waren wir sehr fokussiert. Umso erstaunlicher war es daher für mich, dass wir die ersten zwei Drittel nicht so gut in das Spiel kamen. Im Schlussdrittel konnten wir dann aber noch mal eine Schippe drauflegen.“