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Weiterer Spieler der TSV Bayer Dormagen WM-Kandidat für Ägypten

Handball : Weiterer TSV-Spieler könnte bei Handball-WM dabei sein

Jakub Sterba ist tschechischer Nationalspieler. Allerdings hat der Rechtsaußen der Dormagener auf seiner Position in der Auswahl seines Heimatlandes große Konkurrenz. Hinter seiner Nominierung steht noch ein Fragezeichen.

Seit die USA vom Weltverband IHF in der vergangenen Woche für die Handball-Weltmeisterschaft Anfang Januar in Ägypten nominiert worden sind, steht fest, dass Zweitligist TSV Bayer Dormagen dort durch Patrick und Ian Hüter vertreten sein wird. Und es könnte sogar noch ein Dritter TSV-Spieler hinzukommen. Schließlich hat sich Dormagens Rechtsaußen Jakub Sterba seit seinem Wechsel an den Höhenberg im Sommer 2019 in die tschechische Nationalmannschaft gespielt – und die Tschechen sind auch in Ägypten dabei.

Allerdings hat Sterba auf seiner Position große Konkurrenz. Deswegen ist noch nicht sicher, ob ihn sein Nationalcoach mit nach Ägypten nimmt. Dormagens Trainer Dusko Bilanovic ist gleichwohl sehr glücklich darüber, dass Sterba sich in den Kreis der tschechischen Auswahl gespielt hat. „Nachdem er das erste Mal eine Berufung in die Nationalmannschaft erhalten hatte, kehrte er mit viel Selbstvertrauen nach Dormagen zurück“, erinnert sich Bilanovic.

Auch für die Hüter-Brüder, die neben einem deutschen Pass durch ihre Mutter auch einen US-amerikanischen besitzen, freut sich der TSV-Coach: „Die beiden haben es sich durch ihren Einsatz und ihren Willen verdient, bei einem so großen Turnier zu spielen.“ Ihm ist zwar klar, dass zwei Leistungsträger seiner Mannschaft im Januar keine Kraft tanken können, sondern bei der Weltmeisterschaft stark belastet werden, doch für ihn überwiegen die Vorteile: „Die beiden sammeln Erfahrung ohne Ende und profitieren davon, dass sie gegen Weltklassespieler antreten.“ Nach dem Auftakt gegen Österreich geht es für die USA in der Gruppenphase noch gegen die internationalen Hochkaräter Norwegen und Frankreich. „Das Gefühl, dass sie da dabei sind, gibt ihnen jede Menge Selbstvertrauen“, sagt Bilanovic. Und das ist eben auch gut für den TSV.