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Jüchen: Vorsitzender übernimmt das Hahnenkönigs-Amt

Jüchen : Vorsitzender übernimmt das Hahnenkönigs-Amt

Zum Auftakt des Heimatfestes in Kelzenberg und Mürmeln werden morgen Toni und Gertrud Becker gekrönt.

Morgen um 20 Uhr startet das Heimatfest in Kelzenberg und Mürmeln mit der Krönung von Toni und Gertrud Becker. Beide hegen schon lange den Wunsch, einmal den Heimatverein als Hahnenkönigspaar zu repräsentieren, schließlich ist Toni Becker dem Verein bereits seit 1985 verbunden. Vor vier Jahren übernahm er das Amt des Kassierers, das er in diesem Jahr an seinen Sohn Daniel (25) übergab, um den Vorsitz zu übernehmen.

Der gebürtige Jüchener (42) arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Einrichter bei einer Fahrzeugteile-Firma in Grevenbroich-Kapellen. Seine 43-jährige Frau arbeitete früher als Grafische Facharbeiterin in einer Hochneukircher Druckerei, begleitete zehn Jahre lang als Katechetin die Kommunionkinder der Gemeinde. Sie hütet heute das Haus und steht ihrem Mann in allen Lebenslagen zur Seite. So unterstützte sie auch seinen Wunsch, Hahnenkönig zu werden. "Eigentlich wollten wir uns noch ein oder zwei Jahre Zeit lassen – aber dann fand sich lediglich ein Anwärter, und mein Mann machte mit beim Hahneköppen." Das Glück war auf seiner Seite, denn er gewann.

Der zweifache Vater ist Vereinsmensch durch und durch: Neben seinem Engagement im Heimatverein unterstützt er gemeinsam mit seiner Frau seit vielen Jahren das Weihnachtsbaumteam in Kelzenberg. Darüber hinaus gehört er seit 1978 dem Jägerzug "Stesser Jonge" an, dessen Mitglieder in diesem Jahr mit ihren Frauen die Ministerpaare bilden. Die wenige Zeit, die dem Ehepaar bleibt, verbringen sie mit der Gartenarbeit. "Trotz der aufwendigen Vorbereitungen freuen wir uns auf das Heimatfest. Und wir hoffen darauf, viele Bewohner aus Kelzenberg, Mürmeln und darüber hinaus begrüßen zu können", erklärt Gertrud Becker.

In Kelzenberg und Mürmeln wird übrigens künftig nur noch alle zwei Jahre das Heimatfest gefeiert. Jedes Jahr ein Fest zu organisieren, das könne sich der kleine Heimatverein nicht leisten, hatte Geschäftsführer Johannes Hacks unlängst erklärt.

(NGZ)