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Vorsitzender des Fußballkreises Grevenbroich/Neuss zur Verlängerung der Spielpause

Fußball : Zunächst soll die Hinrunde zu Ende gespielt werden

Als der Fußballverband Niederrhein entschied, dass die Saison 2020/2021 frühestens Ende Januar fortgesetzt wird, war Dirk Gärtner dabei. Der Vorsitzende des Fußballkreises Grevenbroich/Neuss steht voll dahinter.

Am Donnerstag kam die Nachricht vom Fußballverband Niederrhein (FVN), mit der viele Amateurfußballer auch im Rhein-Kreis Neuss gerechnet hatten. Die Ende Oktober verkündete Aussetzung der Saison bis Ende November bei Männern, Frauen und Jugendlichen wegen der zweiten Corona-Welle wird verlängert. Der verbandsweite Pflichtspielbetrieb startet frühestens am Wochenende 23./24. Januar 2021. Bei der Entscheidungsfindung im Rahmen einer Videokonferenz der FVN-Gremien mit dabei waren auch die Vorsitzenden der 13 Fußballkreise, also auch Dirk Gärtner für den Fußballkreis Grevenbroich/Neuss.

„Wir waren uns schnell einig. Es ergibt spieltechnisch keinen Sinn zu starten, wenn man zumindest eine kurze Vorbereitung braucht und vor Weihnachten dann nur noch ein Spieltag anstünde“, erklärte Gärtner. Mit dieser Entscheidung sei auch der Stimmung aus den Vereinen Rechnung getragen worden. „Wir haben den berechtigten Wunsch der Vereine wahrgenommen, gerade für die Zeit über Weihnachten und Neujahr eine Planungssicherheit für den Spielbetrieb zu bekommen“, meinte FVN-Präsident Peter Frymuth dazu. Wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, hängt in erster Linie davon ab, wann die Maßnahmen von Bund und Land die Öffnung der Sportanlagen wieder zulassen. Frühestens zwei Wochen danach soll wieder in Meisterschaft und Pokal gekickt werden. Es könnte also auch erst nach dem Wochenende 23./24. Januar weitergehen.

Wann auch immer es so weit ist, die bis dahin angefallenen Nachholspiele werden ganz sicher zu Terminproblemen führen. Deswegen teilte der FVN auch mit, dass nach Ende der Pause bei Männern und Frauen zunächst die abgesetzten Spieltage aus November und Dezember chronologisch gespielt werden sollen. „Es ist nicht das Ziel, die Mannschaften zusätzlich dienstags und donnerstags aufs Feld zu schicken“, sagte Kreisvorsitzender Dirk Gärtner. „Zunächst soll die Hinrunde zu Ende gebracht werden. Dann muss in jeder Staffel individuell betrachtet werden, wie es weitergehen kann.“

Der FVN hatte schon vor Beginn der aktuellen Saison verkündet, dass sie gewertet würde, wenn 50 Prozent der Spiele stattfinden. Sei die Hinrunde gespielt, so Gärtner, müsse geschaut werden, wie der Stand der Dinge ist. In Ligen mit mehr Mannschaften als gewöhnlich, wie etwa in der heimischen Kreisliga A (19), könne es generell zu mehr englischen Wochen kommen. „Aber letztlich müssen wir abwarten. Alles andere wäre Kaffeesatzleserei“, sagte Dirk Gärtner. Der FVN plant, je nach Verfügungslage der Behörden genauere Informationen zu den ersten Spielansetzungen Mitte Dezember bekanntzugeben.