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Vor dem Derby ziwschen dem VfR Büttgen und der SG Kaarst

Fußball-Kreisliga A : Getrübte Stimmung vor Derby in Kaarst

Der 15. Spieltag in der A-Liga steht im ganz Zeichen des Derbys zwischen dem VfR Büttgen und der SG Kaarst. Die Kaarster machen schwere Zeiten durch.

Seinen Status als „Macht am Nordkanal“ hat die SG Kaarst längst verloren. Mit den Fußballern der SG ging es in den vergangenen Jahren steil bergab, aktuell kämpft die Truppe von Trainer Adrian Dilbens in der Kreisliga A ums Überleben. Vor dem anstehenden Derby gegen den VfR Büttgen ist die Stimmung getrübt. Das erste Lokalduell gegen die Sportfreunde Vorst ging vor zwei Wochen bereits mit 0:3 verloren.

„Eine Enttäuschung hatten wir schon, das darf nicht nochmal passieren. Wir haben einen Ruf zu verlieren“, mahnt Abteilungsleiter Reinhard Heich an. Aufgrund der Umstände würde er sich sogar schon mit einem Unentschieden in Büttgen zufriedengeben. „Ich bin skeptisch“, sagt Heich, der nachlegt: „So wie es momentan läuft, gefällt mir das nicht.“ Der SG-Verantwortliche spricht von einem „entscheidenden Spiel für die Zukunft“ – auch für Trainer Adrian Dilbens. Nach 13 Spielen steht die SG Kaarst mit mageren neun Zählern auf Platz 16. Nur das abgeschlagene Schlusslicht Hoisten ist noch schlechter. Als Grund dafür nennt Heich mangelnde Einstellung und eine große Verletztenmisere. Insgesamt vier A-Jugendliche kommen regelmäßig zum Einsatz, bräuchten aber Zeit, um sich an das Niveau zu gewöhnen. Erst für die Rückrunde besteht bei Heich Hoffnung, dass es sich verbessert.

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Beim Lokalrivalen VfR Büttgen läuft es da schon deutlich besser. Unter dem neuen Trainer Nils Heryschek steht der VfR Büttgen mit 19 Punkten auf Rang sieben. Gegen Kaarst will Heryschek seinen ersten Derbysieg als Büttgen-Coach einfahren. „Wir wollen Abstand ausbauen“, gibt Heryschek vor, der aber auch warnt: „Im Derby ist die Tabelle zweitrangig, das ist immer was anderes.“ Den größten Vorteil sieht er in der Heimstärke. In sieben Partien vor eigenem Publikum feierte Büttgen fünf Siege, spielte einmal Remis und verlor ebenfalls nur einmal. „Diese Serie wollen wir natürlich ausbauen“, so Heryschek. Als kleine Extramotivation hat er seinen Jungs bei einem Sieg ein paar „Kaltgetränke“ versprochen.

Die weiteren Spiele am Wochenende. Im kleinen Grevenbroicher Derby empfängt der TuS Spitzenreiter SVG. Der SC Grimlinghausen ist gegen den FC Delhoven gefordert. Der SV Bedburdyck/Gierath ist zu Gast beim SV Rosellen. Der TuS Hackenbroich empfängt den VfR Neuss. Grevenbroich-Süd muss zu Hause gegen den SV Glehn ran, Nievenheim trifft daheim auf Schlusslicht Hoisten und die Sportfreunde Vorst sind zu Gast beim VfL Jüchen/Garzweiler II.