Kirchenchor St. Marien Pesch fuhr jetzt nach Dresden: Vom "Blauen Wunder" zum "Goldenen Reiter"

Kirchenchor St. Marien Pesch fuhr jetzt nach Dresden : Vom "Blauen Wunder" zum "Goldenen Reiter"

Alle zwei Jahre gehen die Mitglieder des Kirchenchors an St. Marien Pesch auf große Fahrt. Diesmal führte der Weg in die prachtvolle Hauptstadt des Freistaates Sachsen, nach Dresden. Natürlich bestand ein Gutteil des Programms aus Besichtigungen, Stadtrundfahrten und Spaziergängen durch die Metropole. Doch wo anfangen?

Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang, fast zu lang, als dass alle Höhepunkte aufgezählt werden könnten. Beeindruckt zeigten sich die Kulturtouristen aus Pesch vom "Blauen Wunder", Dresdens eleganteste Hängebrücke, über die man in die Neustadt gelangt. Dort wurde "im schönsten Milchladen der Welt" Station gemacht, in Pfunds Molkerei. Der "Goldene Reiter" - ein Denkmal Kurfürst Augusts des Starken - wurde ebenso bestaunt wie die Kleinodien der Altstadt, deren Erscheinungsbild besagter August zu Beginn des 18. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst hat.

Das Schloss, der Zwinger, das Taschenberg-Palais und die im Aufbau befindliche Frauenkirche gehörten ebenso zum Sightseeing-Programm wie das "Grüne Gewölbe", die Brühlschen Terrassen und die Semperoper. Nicht weit entfernt von Dresden liegt die Stadt Meißen, deren Besuch sich die Pescher natürlich ebenfalls nicht vorenthalten wollten.

Wer Meißen sagt, meint Porzellan, befindet sich dort doch Deutschlands älteste (und bekannteste) Porzellan-Manufaktur. Doch nicht nur "das weiße Gold" lockt nach Meißen. Albrechtsburg und Dom sowie das mittelalterliche Stadtbild sind nicht weniger lohnenswert. Als nächste Station war eigentlich Schloss Moritzburg anvisiert worden, doch "wegen eines großen Volksfestes war uns der geplante Besuch verwehrt", berichtet Chorleiter Klaus Hirnstein.

"Zumindest aus dem Busfenster" erhaschten die Pescher einen Blick auf die imposante Anlage. Ein Gottesdienstbesuch in der Hofkirche rundete den Besuch in Dresden schließlich ab. Dort lauschte man dem Klang einer Silbermann-Orgel. "Ein doppelter Hörgenuss", so Hirnstein, da die neue Orgel an St. Marien klanglich diesem unerreichbaren Vorbild angelehnt sein soll. SiHo

(NGZ)