Lokalsport: Volleyball: TSV geht ohne Druck ins Spitzenspiel

Lokalsport: Volleyball: TSV geht ohne Druck ins Spitzenspiel

In der Hinrunde war es das mit Spannung erwartete Spitzenspiel, am Sonntag ab 17 Uhr kommt es nun zur Neuauflage des Duells zwischen den Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen und des Düsseldorfer SC.

Allerdings ist die Ausgangslage nun eine andere: Ins Hinspiel gingen die Dormagenerinnen als ungeschlagener Tabellenführer, während der DSC in Lauerstellung war und auch mit einem Sieg nicht am damaligen Spitzenreiter vorbeiziehen konnte. Nun, acht Spiele später, haben die Teams die Plätze getauscht und Düsseldorf hat sich ein Polster von vier Punkten erarbeitet. "Der Druck liegt dieses Mal ganz klar aufseiten des DSC", gibt TSV-Trainerin Hendrike Spaar die Favoritenrolle ab, "wir können ganz befreit aufspielen, werden uns aber ganz sicher nicht verstecken." Mit einer Erfolgsserie von sieben Siegen in Folge werden aber auch die Düsseldorferinnen mit breiter Brust in das Spitzenspiel gehen, in dem der TSV noch eine Rechnung zu begleichen hat. Das Hinspiel gewannen die Gäste aus Düsseldorf im Tiebreak mit 15:13, sorgten damals für die erste Saisonniederlage des TSV. "Das ist aber alles Schnee von gestern", weiß Spaar, "wir haben jetzt überhaupt keinen Druck mehr, können die Saison aus der Lauerstellung heraus ganz entspannt zu Ende spielen."

Denn vergleichbar mit dem Hinspiel sei die momentane Situation bei den Volleyballerinnen vom Höhenberg nicht mehr: "Wir haben inzwischen ein sehr verändertes Team am Start und kaum noch Wechselmöglichkeiten", sagt Spaar, "und das hat sich in den vergangenen Wochen in den Ergebnissen auch bemerkbar gemacht." Seit dem Start der Rückrunde hat der TSV schon zwei Niederlagen in fünf Spielen hinnehmen müssen.

(HSp)
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