Volleyball: TSV sucht sich noch selbst

Nach vielen Umbrüchen müssen sich die Oberliga-Volleyballerinnen neu finden.

Über Jahre hinweg waren die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen ein eingespieltes Team, das sich stets am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel wiederfand. Das hat sich nun geändert: Nach einigen Umbrüchen im Team und neuem Trainer ist bei den Volleyballerinnen von Höhenberg nichts mehr selbstverständlich, vieles muss völlig neu erarbeitet werden. Somit ist es auch kein Wunder, dass es irgendwie noch nicht so richtig rund läuft beim Team von Adrian Klein. Zwar liegt der TSV auf Rang fünf in der Tabelle, hat allerdings in fünf Spielen erst zwei Siege eingefahren.

Die nächste Chance, diese Bilanz etwas aufzubessern, bietet sich den Dormagenerinnen heute Abend – und es ist ein besonders gute Chance, denn zu Gast ist ab 19 Uhr der Tabellendrittletzte SG Bottrop/Borbeck. Der Aufsteiger hat am ersten Spieltag mit einem 3:2-Sieg gegen den VTV Freier Grund aufhorchen lassen, danach allerdings vier Niederlagen in Folge kassiert, so dass der TSV trotz aller Schwierigkeiten und Umstellungen heute Abend als Favorit in die Partie gehen sollte. Zumal der heutige Gastgeber am vergangenen Samstag gegen Düren gezeigt hat, dass er auf einem guten Weg ist und er sich auch in dieser Spielzeit mindestens in der oberen Tabellenhälfte etablieren kann.

Grundvoraussetzungen dafür sind allerdings ein hochkonzentrierter Auftritt und die Bereitschaft für einander zu kämpfen – und vor allem letzteres hat bisher das ein oder andere Mal etwas gefehlt. Doch vor allem in den Heimspielen wollen sich die Dormagenerinnen sicherlich nicht noch mal die Blöße geben, so einen leblosen Auftritt abzuliefern wie bei der 0:3-Niederlage im Werksduell gegen die junge Truppe aus Leverkusen.

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