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Volleyball: Bayer Dormagen und Salchendorf mögen sich nicht besonders.

Volleyball : TSV steht vor besonderem Spiel

Volleyball-Oberligisten aus Dormagen und Salchendorf mögen sich nicht besonders.

Auf den ersten Blick hat die Partie zwischen den beiden Volleyball-Oberligisten TSV Bayer Dormagen und VTV Freier Grund nichts Besonderes. Es handelt sich geographisch nicht um ein Derby und auch die Tabellensituation sorgt nicht für besondere Spannung. Und doch: Partien der beiden Teams sind seit Jahren immer ganz speziell. Grund dafür ist die gegenseitige Antipathie, die die Teams verbindet.

Immer wieder waren die Aufeinandertreffen von Nicklichkeiten und unschönen Gesten geprägt, zudem von vielen langen und engen Matches. Und auf eine ähnlich hitzige Atmosphäre stellen sich die Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen und ihre Gegnerinnen auch am Samstagabend ab 19 Uhr am Dormagener Höhenberg wieder ein, wenn der Tabellensechste aus dem Siegerland zu Gast ist. „Gegen Dormagen kam es in der Vergangenheit oft zu heißen Duellen“, schreibt der VTV auf seiner Internetseite und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Freier Grund startete mit einer Hypothek von sechs Minuspunkten in die Saison, weil es dem Verein zum wiederholten Mal nicht gelungen ist, den geforderten Pflichtschiedsrichter für die Liga zu stellen. Inzwischen hat das Team von Alfred Terkowsky diese aber wettgemacht, sich mit fünf Siegen in elf Spielen auf Rang sechs in der Tabelle vorgearbeitet. Das Hinspiel gewannen die Salchendorferinnen mit 3:2, machten dabei zweimal einen Satzrückstand wett, zudem brachte der VTV am vergangenen Wochenende dem Tabellenzweiten VC SFG Olpe eine 2:3-Niederlage bei – ein Fingerzeig dafür, wie stark das Team um die überragende Mittelblockerin Lara Terkowsky spielen kann, wenn man es nicht mit platzierten Aufschlägen unter Druck setzt.