Volleyball: Bayer Dormagen hat gegen VTV Freier Grund alles im Griff

Volleyball: TSV hat im brisanten Duell alles voll im Griff

Bayer Dormagen schlägt VTV Freier Grund deutlich mit 3:0.

Nicht selten fanden Aufeinandertreffen zwischen den Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen und dem VTV Freier Grund in der Vergangenheit in sehr hitziger Atmosphäre statt, doch dieses Mal entpuppte sich der Dormagener Hexenkessel als eisiger Kühlschrank für die Gäste aus dem Siegerland. Denn mit einem ganz konzentrierten Auftreten zogen die Gastgeberinnen ihren Gegnerinnen den Zahn, die am Ende wie zahme Kätzchen und mit einer 0:3-Niederlage (19:25, 20:25, 15:25) im Gepäck den langen Heimweg antraten.

„Wir haben es dieses Mal gar nicht dazu kommen lassen, dass sich die Stimmung aufheizt“, sagte TSV-Trainer Adrian Klein, „die Mädels haben die taktischen Vorgaben bravourös umgesetzt und den Gegner mit einigen richtig tollen Aktionen mürbe gemacht.“ Besonders erfreut war Klein darüber, dass sich sein Team auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen ließ. So lagen die Dormagenerinnen nach gewonnenem ersten Satz im zweiten zwar mit 2:8 zurück, glichen aber schon beim 10:10 aus und gaben danach die Führung nicht mehr aus der Hand. „Das war so ein bisschen der Knackpunkt, diese Aufholjagd hat uns die Selbstsicherheit zurückgegeben.“ Bis zum 3:0-Erfolg war es dann aber dennoch ein kleines Stückchen, denn bis zum 14:14 des dritten Durchgangs hielten die Salchendorferinnen noch gut mit, ehe plötzlich alles ganz schnell ging und sich der TSV auch dank einer Angabenserie von Hanna Behrling mit 25:15 den Satzgewinn holte. „Trotz der hohen Führung wussten alle, dass wir bis zum Ende ganz konzentriert bleiben müssen, da der VTV ein Team ist, das immer noch mal zurückkommen kann. Dieses Mal haben wir das aber nicht zugelassen“, sagte Klein.

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Am trifft der TSV um 15.30 Uhr auf den Ligaprimus TSV Bayer Leverkusen. „Im Gegensatz zum Hinspiel, das wir mit 0:3 verloren haben, wollen wir dieses Mal den Leverkusenerinnen das Leben so schwer wie möglich machen und kämpfen“, kündigt Klein an.

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